Genossenschaften bauen Zukunft.
Berlin braucht mehr bezahlbaren Wohnraum – und Genossenschaften bauen ihn. Seit über 140 Jahren sorgen Berliner Wohnungsgenossenschaften für sicheres, bezahlbares und selbstbestimmtes Wohnen in unserer Stadt: davon zeugen u.a. großartige „Siedlungen der Moderne“, von denen etliche mittlerweile zum Weltkulturerbe zählen. Rund 192.000 Wohnungen und mehr als 300.000 Genossenschaftsmitglieder stehen heute für eine Wohnform, die Verantwortung, Gemeinschaft und langfristiges Denken verbindet.
Berliner Wohnungsgenossenschaften stellen in dieser Broschüre ihre Neubauprojekte der Jahre 2020 bis 2025 vor. Die Beispiele auf den folgenden Seiten zeigen die beeindruckende Bandbreite genossenschaftlichen Bauens: von bedarfsgerechter Nachverdichtung über Dachgeschossaufstockungen und Bauen mit Holz bis hin zu innovativen Hochhäusern und neuen Quartieren für alle Generationen.
Sie machen aber auch sichtbar, was Genossenschaften darüber hinaus leisten: Sie schaffen Gemeinschaftsräume und Kiez-Treffpunkte, Pflege-WGs, ökologische Quartiersgärten sowie innovative Energie- und Klimakonzepte. Sie stärken Nachbarschaften und entwickeln ihre Quartiere mit einem langen Atem weiter. Das ist ein starkes Pfund für das wachsende Berlin.
Zugleich wird deutlich: Dieses Engagement findet nicht im luftleeren Raum statt. Steigende Baukosten, knappe Grundstücke, Bürokratie, immer komplexere Anforderungen und langwierige Genehmigungsverfahren bremsen den dringend benötigten Neubau aus.
Dass Berliner Genossenschaften dennoch weiter bauen, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein, wirtschaftlichem Weitblick und dem festen Willen, bezahlbaren Wohnraum für Berlin zu schaffen. Wer möchte, dass dies auch künftig gelingt, muss ihnen das Bauen leichter machen – damit Berlin Genossenschaftshauptstadt bleibt.
Mein Dank gilt allen Berliner Genossenschaften, die ihre Projekte und Erfahrungen in diese Broschüre eingebracht haben. Sie bauen nicht nur Wohnungen – sie bauen Zukunft.
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