Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ Hennigsdorf eG feiert Einweihung des Neubaus Schrodaer Straße 1

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Am 19. Juni 2024 feierte die Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ Hennigsdorf eG die Einweihung ihres neuen Wohnkomplexes in der Schrodaer Straße 1 in Hennigsdorf. Ehrengast war BBU-Vorstand Prof. Dr. Klaus-Peter Hillebrandt.

Einweihung Neubau WGH
Einweihung Neubau WGH

Copyright: WGH Hennigsdorf

Die zeitlose Architektur des Neubaus fügt sich gut in die bestehende Bebauung des Paul-Schreier-Wohngebietes ein. Die beiden würfelartigen Baukörper mit jeweils fünf Etagen sind durch ein gemeinsames Treppenhaus, in dem zwei Aufzüge untergebracht sind, mittig miteinander verbunden. Im Untergeschoss verbinden sich die beiden Gebäudeteile, hier befinden sich die Mieterkeller sowie die Tiefgarage. Für ein auffälliges Erscheinungsbild sorgt die ansteigende Fassade des zur Schrodaer Straße ausgerichteten Gebäudeteils.

Alle 49 Wohnungen und Tiefgaragenstellplätze sind bereits vermietet. Die Wohnungen weisen Größen zwischen 54 und 104 Quadratmetern sowie vielfältige Grundrisse auf, die generationengerecht die Bedürfnisse aller Altersklassen erfüllen. Sämtliche Wohnungen verfügen über bodentiefe Fenster, Balkone oder Terrassen sowie eine hochwertige Ausstattung, wie Fußbodenheizung und Design-Belag in Holzoptik. Die Bäder sind modern gefliest und mit ebenerdigen Duschen ausgestattet, ab vier Zimmern zusätzlich mit Badewannen. Alle Wohnungen sowie die Tiefgarage sind mit den beiden Aufzügen erreichbar. Jeder der 49 Pkw-Tiefgaragenstellplätze ist mit einer 230 V-Steckdose ausgestattet, über die auch Elektrofahrzeuge aufgeladen werden können. Auf beiden Dächern des Neubaus wurde durch den Dienstleister beta GmbH eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 93 kWp errichtet. Mehr als 80 Prozent der zukünftigen Bewohner*innen des Neubaus haben dieses Angebot angenommen und werden zukünftig den vor Ort produzierten Öko-Strom nutzen. Im Erdgeschoss des linken Gebäudeteils ist ein großer, moderner Gemeinschaftsraum entstanden, in dem genossenschaftlichen Aktivitäten, wie Seniorensport, Basteln und Tanzen, stattfinden werden. 

Die WGH hat ca. 18 Millionen Euro in den Bau investiert. Aufgrund ausgezeichneter Emissionswerte der Fernwärme in Hennigsdorf, in Verbindung mit den sehr guten Wärmedämmeigenschaften des Wohngebäudes, konnte die Bundesförderung für effiziente Wohngebäude nach KfW-Standard 55 EE genutzt werden. Die Nettokaltmieten betragen für alle Wohnungen 11 Euro pro Quadratmeter. 

Vorstandsmitglied René Sperber gedachte in seiner Rede dem im Dezember 2023 verstorbenen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Hartmut Schenk, der im Jahr 2020 mit einem Architektenauswahlverfahren den Anstoß für den Bau gab. Mit der Planung wurde das Architekturbüro Blumers Architekten Generalplanung und Baumanagement GmbH aus Berlin beauftragt.

Sperber schilderte insbesondere den schweren Entscheidungsprozess im Frühjahr 2022, trotz sprunghaft steigender Energie- und Baukosten und teilweise nicht verfügbarer Baumaterialien infolge des Kriegsbeginns den Bau entweder zu stoppen oder die Bautätigkeiten zu beginnen. „Die Auswertung der Angebote für über 50 Prozent der Bauleistungen und die konstruktiven sowie zielorientierten Gespräche mit den Baufirmen und unserem Planungsteam haben uns letztendlich dazu bewogen, den Baustart im Mai 2022 anzugehen.“ Aus heutiger Sicht sei dies genau die richtige Entscheidung gewesen.

BBU-Vorstand Professor Dr. Klaus Peter Hillebrand hob in seiner Rede den Mut der Genossenschaft hervor, den es brauche, in solch schwierigen Zeiten ein Bauvorhaben dieser Größenordnung zu realisieren.

Quelle: WGH Hennigsdorf