„Waschmaschine Defekta: 15.000 Euro“ – Berlin startet Kampagne für Stadtsauberkeit / BBU begrüßt die Aktion

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Das kaputte Regal, die defekte Waschmaschine – regelmäßig wird in Berlin Sperrmüll auf der Straße entsorgt. Die neue Kampagne „Einfach abstellen hat seinen Preis“ informiert für einen Monat zu den gestiegenen Kosten der illegalen Ablagerungen und informier zur korrekten Entsorgung.

Illegale Ablagerungen sind in den zurückliegenden Jahren zu einem immer größeren Ärgernis geworden. Solche Ordnungswidrigkeiten beschäftigen zahlreiche Behörden: die Ordnungsämter, die Berliner Forsten – und natürlich die Berliner Stadtreinigung (BSR). Letztlich kostete ihre Beseitigung die Berlinerinnen und Berliner allein im vergangenen Jahr mehr als 13 Millionen Euro.

Im Layout eines Möbelkatalogs thematisiert die Kampagne die neuen Bußgelder. Wer beispielsweise Stühle, Tische, Matratzen oder ausgediente Kinderwägen rechtswidrig auf Straßen oder in Grünanlagen abstellt, muss mit bis zu 1.500 Euro Strafe rechnen. Für größere Möbelstücke wie Sofas drohen bis zu 4.000 Euro, eine Waschmaschine sowie Elektrogeräte wie Lampen kosten den Müllsünder bis zu 15.000 Euro. Der neue Bußgeldkatalog belegt Autoreifen bis zu fünf Stück mit einem Bußgeld von 700 bis 3.500 Euro. 

Zentraler Anlaufpunkt ist die Webseite berlin.de/stadtsauberkeit.

Kampagne Stadtsauberkeit Berlin 2026