Resilienzkonzept für die Berliner Wirtschaft

Gemeinsame Initiative bündelt Angebote – Relevanz für betriebliche Resilienz, Energie- und Digitalthemen in der Wohnungswirtschaft
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Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (SenWEB), die Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK), die Handwerkskammer Berlin (HWK), die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sowie Berlin Partner haben im August 2026 ein gemeinsames Resilienzkonzept vorgestellt. Ziel ist es, Berliner Unternehmen bei der Vorbereitung auf Krisensituationen zu unterstützen, Transparenz über bestehende Informations-, Beratungs-, Unterstützungs- und Schulungsangebote zu schaffen und damit die einzelbetriebliche Resilienz zu stärken.

Inhalte und Angebote

Die veröffentlichte Übersicht bündelt vorhandene Informationsquellen und verweist auf zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Land Berlin. Neben Veranstaltungs- und Informationsformaten der beteiligten Wirtschaftspartner werden konkrete Anlaufstellen benannt, u. a.:

  • Koordinierungsstelle für Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb (KEK)
  • SolarZentrum Berlin
  • Berliner Agentur für Elektromobilität (eMO)
  • DAB Digitalagentur Berlin GmbH
  • it’s.BB e.V. (IT-Sicherheits- und Digitalisierungsnetzwerk)
  • Enterprise Europe Network (EEN) Berlin-Brandenburg
  • Regionales Transformationsnetzwerk für die Fahrzeug- und Zulieferindustrie Berlin-Brandenburg (ReTraNetz-BB)

Die Initiative unterstreicht Resilienz als kontinuierliche unternehmerische Aufgabe – von der Risikoanalyse über Prävention und Notfallplanung bis zur Wiederanlauf- und Lernphase.

Einordnung und Relevanz für die Wohnungswirtschaft

Für Wohnungsunternehmen in Berlin eröffnet die Übersicht einen kompakten Zugang zu praxisnahen Unterstützungsangeboten:

  • Betrieb und Kommunikation: Stärkung der Betriebs- und Dienstleistungsfähigkeit in Krisenlagen (z. B. IT-Ausfälle, Störungen in Lieferketten, Extremwetter). Hinweise zu Notfall- und Wiederanlaufplänen sowie zu interner und externer Kommunikation.
  • Energie und Klimaschutz: KEK und SolarZentrum unterstützen bei Maßnahmen zur Energieeffizienz, Dekarbonisierung des Bestands und beim Ausbau von Photovoltaik auf Liegenschaften.
  • Mobilität und Infrastruktur: eMO begleitet Vorhaben zur Ladeinfrastruktur im Quartier und für Unternehmensflotten.
  • Digitalisierung und Sicherheit: DAB und it’s.BB adressieren Digitalisierungsvorhaben und Cybersicherheit als zentrale Bausteine betrieblicher Resilienz.
  • Finanzierung und Kooperationen: EEN und Netzwerkpartner verweisen auf Programme, Vernetzung und Know-how-Transfer, die auch für Bestandserhalt und Modernisierung relevant sein können.

Die gebündelten Informationen erleichtern die systematische Weiterentwicklung von Risiko- und Krisenmanagement sowie die Umsetzung der Energie- und Transformationsziele im Unternehmensverbund.

IHK- Resilienz Konzept für die Berliner Wirtschaft:

resilienzkonzept-fuer-die-berliner-wirtschaft-data.pdf

Pressemitteilung - SenWEB:

Resilienzkonzept für die Berliner Wirtschaft: Bedrohungsszenarien erkennen, Krisenvorsorge treffen und gemeinsam Resilienz stärken - Berlin.de

 

Ansprechpersonen

Dr. phil. Leila Aghlimoghadam
Dr. phil.
Leila
Aghlimoghadam

Referentin

Technik / Energie / Klima
T +49 (30) 89781 - 157