Beim bundesweiten Tag der Städtebauförderung am 9. Mai präsentierten 36 Städte im Land Brandenburg ihre Projekte und Entwicklungen. Infrastrukturminister Robert Crumbach besuchte Neuruppin und Perleberg und informierte sich vor Ort über aktuelle Maßnahmen in den historischen Stadtkernen und im öffentlichen Raum.
Unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ wurden landesweit Rundgänge, Ausstellungen und Informationsangebote durchgeführt. Seit 1991 sind rund 4,1 Milliarden Euro in 401 Städte und Gemeinden geflossen – unter anderem für die Aufwertung von Quartieren, die Stärkung sozialer Infrastruktur und die Anpassung an neue Anforderungen wie Klimaschutz und Barrierefreiheit. Für das Jahr 2026 stehen dafür weitere 94,2 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung.
Bauminister Robert Crumbach: „Der Tag der Städtebauförderung zeigt, was gemeinsames Engagement von Bund, Land und Kommunen vor Ort bewirken kann. Seit fast 35 Jahren unterstützt die Städtebauförderung in Brandenburg Städte und Gemeinden dabei, historische Stadtkerne zu bewahren, öffentliche Räume aufzuwerten und Orte für Zusammenhalt und Lebensqualität zu schaffen. Dass sich in diesem Jahr 36 Städte beteiligen, ist ein starkes Zeichen für die Lebendigkeit und die Bedeutung der Städtebauförderung in unserem Land.“
Neuruppin: Minister Crumbach nahm am Stadtspaziergang „Öffentlicher Raum und Mobilität im Wandel – Stadtspaziergang Neuruppin“ teil, wo auch die Pop-up-Ausstellung „35 Jahre Städtebauförderung“ zu sehen war. Neuruppin ist eng mit der Geschichte der Städtebauförderung in Brandenburg verbunden. Seit 1991 wurden der Stadt rund 75,8 Millionen Euro Städtebaufördermittel bewilligt. Gefördert wurden unter anderem Maßnahmen in der historischen Altstadt, im öffentlichen Raum sowie Projekte zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der verkehrlichen Verknüpfung im nördlichen Altstadtbereich.
Perleberg: In Perleberg standen die Besichtigung eines abgeschlossenen Sanierungsobjekts sowie die weitere Entwicklung der Altstadt im Mittelpunkt. Die Stadt steht beispielhaft für die Wirkung der Städtebauförderung in Brandenburg.
Seit 1991 wurden der Stadt rund 66,7 Millionen Euro Städtebaufördermittel bewilligt. Damit konnten unter anderem der historische Stadtkern gesichert, öffentliche Räume aufgewertet und neue Perspektiven für soziale Infrastruktur und künftige Quartiersentwicklungen eröffnet werden. 2026 stehen für die Städtebauförderung in Brandenburg Bundes- und Landesmittel in Höhe von 94,2 Millionen Euro zur Verfügung. Sie fließen in die Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.
Quelle: MIL, BBU