Berlin setzt in der Umweltministerkonferenz Impulse für urbane Klimaanpassung und Kreislaufwirtschaft

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Auf der Umweltministerkonferenz (UMK) in Leipzig vom 6.-8. Mai 2026 hat Berlin auf Initiative von Umweltsenatorin Ute Bonde eine stärkere Ausrichtung von Klimaanpassung und Ressourcenpolitik auf städtische Räume eingebracht. Im Fokus standen die Resilienz von Städten gegenüber Klimawandelfolgen und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Ballungsräume sind besonders von Hitzeperioden, Starkregen und Luftbelastungen betroffen. Zugleich erschwert der hohe Versiegelungsgrad eine natürliche Klimaanpassung. Die UMK fordert daher auf Berliner Initiative ein spezielles Finanzierungsinstrument für Städte und Metropolregionen, um Maßnahmen wie Entsiegelung, Begrünung und Wasserflächenvernetzung gezielt zu fördern. Bestehende Förderprogramme sind bislang vielfach auf den ländlichen Raum zugeschnitten.

In Berlin und Brandenburg setzen bereits viele Wohnungsunternehmen Klimaanpassung im Bestand praktisch um: degewo verfolgt zum Beispiel im Rahmen ihrer Klimaanpassungsstrategie 2045 eine systematische Begrünung und Entsiegelung von Innenhöfen. Die GESOBAU testet im Märkischen Viertel smarte Bewässerungssysteme für urbane Grünflächen. Und die Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ Potsdam beteiligt sich am kommunalen Projekt Schwammstadt Bornstedter Feld, bei dem Regenabwassermanagement und Gründächer kombiniert werden.

Für die Wohnungswirtschaft sind die UMK‑Beschlüsse vor allem im Bereich Klimaanpassung im Quartier bedeutsam. Neue Förderansätze für urbane Räume könnten die Umsetzung von Hitze‑, Begrünungs‑ und Regenwasserkonzepten in Beständen wirksam unterstützen.

Quellen: BBU; Umweltministerkonferenz; Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt; degewo; Gesobau; Wohnungsgenossenschaft Karl Marx Potsdam eG

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 Jan Robert Kowalewski
Jan Robert
Kowalewski
Bereichsleiter
Technik / Energie / Klima
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