BBU-Jahresstatistik 2025 Berlin: Bestands- und Warmmieten im Dezember 2025

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Mit 7,18 Euro/m² Wohnfläche nettokalt lag Ende 2025 die durchschnittliche Bestandsmiete bei den Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen um moderate 3,2 Prozent über dem Vorjahreswert von 6,96 Euro/m², gleichzeitig aber deutlich unter der ortsüblichen Vergleichsmiete des Berliner Mietspiegels 2026.  

BBU-Jahresstatistik: Entwicklung Bestandsmiete 2025 zu 2024

Gegenüber der ortsüblichen Vergleichsmiete des Berliner Mietspiegels von 7,71 Euro/m² (Mai 2026) wohnte es sich in den Beständen der Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen um 53 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat bzw. fast sieben Prozent günstiger pro Quadratmeter. 

BBU-Jahresstatistik: BBU-Bestandsmiete im Vergleich zu Mietspiegel und Zensus

Die durchschnittliche Nettokaltmiete von Bestandswohnungen in Bewirtschaftung Berliner BBU-Mitgliedsgenossenschaften stieg gegenüber dem Vorjahr (6,25 €/m²) um 2,7 Prozent auf 6,42 Euro/m², die von Mitgliedsgesellschaften um 3,5 Prozent auf 7,45 Euro/m² (Vorjahr: 7,20 €/m²) .

Die sogenannte "zweite Miete" hat sich nach deutlichen Anstiegen in den vergangenen Jahren im Jahr 2025 nur leicht erhöht und ist im Berichtsjahr auf insgesamt 3,70 Euro/m² (Vorjahr: 3,66 Euro/m²) gestiegen. Da die warmen Betriebskosten (Vorauszahlungen für Heizung und Warmwasser) im zweiten Jahr in Folge erneut (leicht) zurückgingen, stieg die Warmmiete von Wohnungen Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen gegenüber dem Vorjahreswert um moderate 2,4 % Prozent auf durchschnittlich 10,88 Euro/m² (Vorjahr: 10,62 Euro). Der Anstieg fiel gegenüber der Vorjahresentwicklung schwächer aus.

BBU-Jahresstatistik: Entwicklung Kalt- und Warmmiete 2010 - 2025

Der weitere Rückgang bei den Vorauszahlungen für Heizung und Warmwasser im Jahr 2025 (-0,6 % auf 1,55 EUR/m²) kann auf einen weiterhin bewussteren Umgang im Energieverbrauch seitens des Verbrauchers schließen lassen, andererseits auf eine niveauvolle Absenkung von zuvor vorsorglich höher angesetzter Kosten für Heizung und Warmwasser zwecks Vermeidung hoher Nachforderungen bei der Betriebskostenabrechnung. Dennoch muss weiterhin mehr als die Hälfte der im Jahr 2021 geforderten Betriebskostenvorauszahlungen von durchschnittlich 0,99 Euro/m² gezahlt werden (+56,7 %). Die kalten Betriebskostenvorauszahlungen stiegen erneut deutlicher um durchschnittlich fünf Cent/m² (+2,4 % auf 2,15 EUR/m²).

BBU-JS25: Entwicklung Mieten und Betriebskosten Berliner Mitgliedsunternehmen des BBU 2005 - 2025

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Bestandsmieten und Betriebskosten der Berliner Mitgliedsunternehmen des BBU in Berlin 2005 bis 2025

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