Rund 10 % weniger genehmigte Wohnungen als im Vorjahreszeitraum
Nach Mitteilung des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg wurden von Januar bis März 2026 3.675 genehmigte Wohnungen gemeldet. Das sind 9,8 % weniger als im Vorjahreszeitraum. 3.186 der Wohnungen bzw. 86,7 % werden in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden entstehen.
471 Genehmigungen wurden für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau gemeldet. 40 Genehmigungen (Vorjahreszeitraum: 58) betreffen den Neubau gewerblicher Bauten.
In Ein- und Zweifamilienhäusern sind 132 Wohnungen geplant (-50,2 %), in Mehrfamilienhäusern 3.035 (-3,3 %). Durch geplante Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z.B. Nutzungsänderungen und Dachgeschossausbauten, werden weitere 489 Wohnungen (Vorjahr: 658) zur Verfügung stehen.
Der Jahresauftakt 2026 zeigt eine weiterhin verhaltene Entwicklung im Wohnungsneubau; die Baugenehmigungszahlen liegen leicht unter dem Vorjahresniveau. Nach dem historischen Tief im Jahr 2024 und der deutlichen Erholung 2025 bleibt zu hoffen, dass der im ersten Quartal des laufenden Jahres erkennbare Aufwärtstrend anhält und sich zu einer nachhaltigen Stabilisierung des Genehmigungsniveaus entwickelt.
Der aktuelle statistische Bericht mit detaillierten Daten und Zeitreihen steht auf der Seite des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg als Excel-Datei und als PDF zum Download zur Verfügung.
Die Grafiken in diesem Artikel stehen als JPG zum Download zur Verfügung.
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