BBU-ZukunftsAward 2017: Wir stellen die Siegerbeiträge vor

07.03.2017

Gemeinsam kann man mehr bewegen: Das zeigten auch die am 6. und 7. März 2017 auf den BBU-Tagen mit den BBU-ZukunftsAwards 2017 ausgezeichneten Projekte der Wohnungsunternehmen aus Berlin und Brandenburg. Unter dem Motto „Erfolgsfaktor Kooperation“ gaben sie einen Eindruck von der großen Vielfalt der Partnerschaften zwischen Wohnungsunternehmen, sozialen Trägern, Initiativen oder Bildungseinrichtungen. Die BBU-ZukunftsAwards 2017 standen unter Schirmherrschaft von Brandenburgs Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Diana Golze.

Die Jury unter Vorsitz von Almuth Hartwig-Tiedt, Brandenburgs Staatssekretärin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, vergab in den Kategorien „Genossenschaften“ und „Gesellschaften“ jeweils drei Preise.

BBU-Vorstand Maren Kern gratulierte auf den BBU-Tagen den auslobenden BBU den Preisträgern: „Bei den BBU-ZukunftsAwards ging es in diesem Jahr um Projekte von Wohnungsunternehmen und -genossenschaften im Fokus, die gemeinsam mit lokalen Partnern zum Wohle eines guten Miteinanders umgesetzt werden. Die Kooperationsprojekte dienen dabei nicht nur den Mietern, sondern unterstützen die Stabilisierung ganzer Quartiere und fördern die Integration vor Ort.“

Schirmherrin Diana Golze: „Beim Wohnungsbau geht es in besonderem Maße um Lebensbedingungen und die Frage, wie verschiedene Menschen an einem Ort zusammenleben. Wohnungsunternehmen sind für das soziale Umfeld unverzichtbar. Aber natürlich können sie das nicht alleine gestalten. Für das friedliche Zusammenleben verschiedener Generationen und Nationalitäten sind viele verschiedene Akteurinnen und Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen gefragt. Deswegen freue ich mich sehr, dass der ‚Erfolgsfaktor Kooperation‘ im Mittelpunkt der BBU-ZukunftsAwards 2017 steht.“

BBU-ZukunftsAwards 2017 – Kategorie Genossenschaften

Mit dem ersten Preis wurde die Berliner Genossenschaft Marzahner Tor eG für die langjährige aktive Kooperation mit dem Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI ausgezeichnet, die zu einer umfassenden sozialen Stadtentwicklung vor Ort beiträgt. Besonders die langfristige, vielseitige und auf Kontinuität setzende Zusammenarbeit beeindruckte die Jury.
Preisträger-Video Marzahner Tor eG bei Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=Po9ByHMiqyE&feature=youtu.be

Ein weiterer erster Preis ging an die Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ eG Bernau für den Umbau eines denkmalgeschützten Hauses im Stadtzentrum zu einem Wohnhaus für Behinderte. Durch eine breite Zusammenarbeit mit der Hoffnungsthaler Stiftung Lobetal e.V. wird den Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben mit professioneller Betreuung ermöglicht. Die Jury würdigte vor allem die die Kooperationsleistung der vergleichsweise kleinen Genossenschaft, die vom Konzept bis zur Umsetzung überzeuge.
Preisträger-Video Einheit Bernau bei Youtube https://youtu.be/ZpwoZl7fXN8

Mit dem dritten Preis wurde die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG für das Projekt einer digitalen Mieter-Vernetzung in der Siedlung Schillerpark ausgezeichnet, das in Kooperation mit dem Verein „Freunde alter Menschen e.V.“ umgesetzt wird. Das geplante Onlineprojekt nutze in hervorragender Weise die digitalen Möglichkeiten für die Stärkung von Nachbarschaften, so die Jury.
Preisträger-Video 1892 bei Youtube: https://youtu.be/yTlcQlNgECo

BBU-ZukunftsAwards – Kategorie Gesellschaften

Der erste Preis wurde an die Berliner STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH für das Tanztheater-Projekt „BeVoice“ verliehen. Die Kooperation mit diversen Partnern ermöglicht es Schülern einer jährlich wechselnden Neuköllner Schule – nach der knappen Probenzeit von nur einer Woche – ein komplettes, selbst komponiertes Musiktheaterstück zu einem naturwissenschaftlichen Thema auf die Bühne zu bringen. Die Jury würdigte BeVoice als Projekt mit hoher Strahlkraft, das Teamgeist und Toleranz nachhaltig fördere.
Preisträger-Video STADT UND LAND bei Youtube: https://youtu.be/FoWa5VHkACo

Der zweite Preis ging an die Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH für die Aktivierung einer Fläche in einer sozial herausgeforderten Nachbarschaft zu einer „essbaren Wiese“, in Kooperation mit dem Verein „solanum e.V.“. Anbau und Ernte des Gemüses übernehmen Kinder mit Unterstützung von Nachbarn aus dem Viertel. Hier handele es sich um ein beeindruckendes Projekt zur erfolgreichen sozialen Integration im ländlichen Raum, so die Jury.
Preisträger-Video REWOGE bei Youtube: https://youtu.be/osOVbUFkxW4

Mit dem dritten Preis wurde die GESOBAU AG aus Berlin für ein Integrationsprojekt ausgezeichnet, das mit diversen Partnern umgesetzt wurde. Im Märkischen Viertel wurde von 20 Geflüchteten ein aufwändig gestalteter Seilgarten unter professioneller Anleitung lokaler Firmen errichtet. Besonders gewürdigt wurde die aktive Einbindung von Geflüchteten in die konkreten Wohnumfeldgestaltung und das gleichzeitige Vermitteln neue Kontakte.
Preisträger-Video GESOBAU bei Youtube https://youtu.be/fKXK90lmIbw

Fotos: Die Preisträger der Kategorie Genossenschaften (oben), die Preisträger der Kategorie Gesellschaften (unten)

 

Dr. David Eberhart

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