„Teamplay für bezahlbares Wohnen“ – unter diesem Motto fand am 17. Juli mit großer Medienresonanz die BBU-Jahrespressekonferenz Berlin statt. BBU-Vorständin Maren Kern zeigte, dass die Berliner Mitgliedsunternehmen sich mit Rekordinvestitionen, Bestandsmodernisierungen und Neubau für die Stadt engagieren, aber durch überfordernde Auflagen, hohe Baukosten und schleppende Planungsverfahren zunehmend „gegen die Strömung rudern“ müssten – mehr zu den Zahlen und Fakten sowie den BBU-Positionen auf Seite 22.
Auch beim Parlamentarischen Abend der sozialen Wohnungswirtschaft im maritimen „place to be“ im Pier 13 am Tempelhofer Hafen machten sowohl die BBU-Vorständin in ihrer Begrüßung als auch die angeregten Diskussionen der über 240 Gäste des Abends deutlich, was angesichts der herausfordernden Zeiten wichtig bleibt: mit ausgewogener Information, Kommunikation und Transparenz die Zuversicht und den Mut zu behalten und darauf zu vertrauen, dass positiver Wandel möglich ist – einen Event-Bericht mit großer Fotostrecke finden Sie ab Seite 8.
Beispiele für die Leistungsfähigkeit, aber auch die Herausforderungen der Berliner Wohnungswirtschaft zeigten die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften auf ihrer diesjährigen Neubautour mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner und dem BBU. Bei der Besichtigung interessanter Neubauprojekte zeigten sie eindrücklich, dass sie Berlin verlässlich gestalten wollen – leistbar, sozial und zukunftsfähig. Für dieses Ziel investieren sie 2025 so viel wie noch nie zuvor. Mehr zur Neubautour und den diesjährigen Projekten ab Seite 18.
„Das Bündnis für Wohnen ist für uns ein aktiver und wertvoller Partner“: Dieses Bekenntnis zur gemeinsamen, erfolgreichen Arbeit mit dem BBU in Brandenburg gibt Infrastruktur-Minister Detlef Tabbert beim Exklusiv-Interview für diese Ausgabe. Wir haben ihn nach den Haushaltsverhandlungen zur weiteren wohnungspolitischen Agenda in diesem Jahr, zum Stand der Wohnraumförderung, den Entwicklungspotentialen der Brandenburgischen Städte und ihrer Wohnungsunternehmen sowie den aktuellen Herausforderungen mit den hohen Baukosten befragt – mehr dazu auf Seite 58.
Auch zum Internationalen Jahr der Genossenschaften haben wir einige Beiträge in diesem Heft: So blickt Dirk Enzesberger (Sprecher der Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Berlin sowie Vorstandsmitglied der Charlottenburger Baugenossenschaft) auf die diesjährige Sternfahrt und die aktuelle Situation der Genossenschaften in Berlin (Seite 34). Auch vom Potsdamer Genossenschaftstag mit Sternfahrt berichten wir in diesem Heft (Seite 36). Ein echtes „Best Practice“ für vorbildlichen Neubau einer Brandenburger Genossenschaft wurde mit dem „Quartier am Märchenwald“ der WBG „Aufbau“ Strausberg mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt Gut“ von BBU und MIL ausgezeichnet (Seite 24).
Und unsere „3 Fragen an…“ haben wir für diese Ausgabe an Dr. Sebastian Herke (GWC Cottbus) gestellt. Seine lesenswerten Antworten finden Sie auf Seite 63.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und weiterhin eine gute Sommerzeit,
Ihre BBU-Redaktion
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