BBU-Nachrichten 09/2021

BBU-Nachrichten 09/2021

Farbe bekennen!
In wenigen Tagen werden die (wohnungs-)politischen Würfel in Berlin und im Bund gefallen sein. Auch für den BBU standen die beiden Wahlen und die Positionen zum Berliner Enteignungs-Volksbegehren in den letzten Tagen und Wochen im Mittelpunkt. Für diese Ausgabe der BBU-Nachrichten haben wir die fünf Spitzenkandidat*innen gebeten, zur Mieten- und Wohnungspolitik, zur Stadtentwicklung und zur Region Berlin-Brandenburg Farbe zu bekennen. Die Antworten von Franziska Giffey, Kai Wegner, Bettina Jarasch, Dr. Klaus Lederer und Sebastian Czaja lesen Sie ab Seite 50.
Auch zu den beiden (überregional beachteten) Pressekonferenzen zur Jahresstatistik Berlin und zum Thema „Ja zum Volksentscheid = Ja zur Enteignung von Genossenschaften?“ (nach Druckschluss dieser Ausgabe) forderte BBU-Vorständin Maren Kern bessere Bedingungen für Investitionen, Neubau und Modernisierung der sozialen Wohnungswirtschaft in Berlin. Die Devise: Mehr Miteinander und mehr Lösungsorientierung in der Berliner Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik (S. 6).
Auch beim Parlamentarischen Abend (mit strengem „3G“) wurde über aktuelle politische Fragen und geeignete Maßnahmen lebhaft diskutiert. Maren Kern rief die Gäste auf: „Raus aus den ideologischen Schützengräben und rein in die Debatte!“. Gerade die Pandemie habe gezeigt, wie Expertenwissen, die Wiederentdeckung des Gemeinwohls und das Ringen um den besten gemeinsamen Weg die politische Diskussion bereichern würden. Mehr dazu in Wort und Bildern ab Seite 10.
Gleich zweimal wurde Anfang September das Qualitätssiegel „Gewohnt Gut“ an beispielhafte Projekte von Brandenburger Mitgliedsunternehmen vergeben: Mit dem Aufbau von 1.500 Solarmodulen auf ihren Wohnhäusern versorgt die REWOGE ihre Mieter*innen mit Mieterstrom. BBU-Vorständin Maren Kern und Staatssekretär Rainer Genilke würdigten damit das größte Mieterstromprojekt in Brandenburg. Minister Guido Beermann und Maren Kern zeichneten wenige Tage später die Sanierung der denkmalgeschützten Genossenschafts-Siedlung am Spremberger Bahnhof aus, mit dem die SWG nicht nur modernen, generationengerechten Wohnraum geschaffen hat, sondern auch das Tor zur Stadt in ein Schmuckstück verwandelte (mehr auf den Seiten 24-27).
Unsere „3 Fragen“ über den Umgang mit Corona und zur aktuellen Wohnungspolitik haben wir Natascha Klimek (neue Co-Geschäftsführerin der STADT UND LAND) für diese Ausgabe gestellt. Ihre lesenswerten Antworten finden Sie auf Seite 58.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und einen spannenden Wahlabend. Eine wohnungspolitische Wahlnachlese finden Sie in unserer nächsten Ausgabe, Ihre BBU-Redaktion

Inhaltsverzeichnis: 
Seitenanzahl: 
114
Erscheinungsdatum: 
16.09.2021
Preis für Mitglieder: 
10,00 €
Preis für Nicht-Mitglieder: 
10,00 €

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