BWV Köpenick weiht Wohnquartierparks für mehr Artenvielfalt ein

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BWV Köpenick weiht Wohnquartierparks für mehr Artenvielfalt ein

„Natur pur im Kleinen“ – so lassen sich die beiden neuen Flächen in Charlottenburg und Marienfelde beschreiben, die der Beamten-Wohnungs-Verein zu Köpenick eG (BWV) zu Inseln der biologischen Vielfalt umgestaltet hat. Sie liegen direkt im Wohnquartier und vor der Haustür der Bewohnerinnen und Bewohner. Die artengerechte Neuanlage der beiden Hofflächen stellt bereits das dritte und vierte Projekt zur Förderung der Biodiversität im Bestand dar, das die Genossenschaft gemeinsam mit der Stiftung für Mensch und Umwelt umgesetzt hat.

Bereits im Juni 2022 erfolgte die Freigabe des Trittstein-Biotops  im Hof der genossenschaftlichen BWV-Wohnanlage am Spandauer Damm in Charlottenburg. Auf einer runden Fläche von 30 Quadratmetern bieten Naschobst, Vogelnährgehölze, Totholz und heimische Blühpflanzen eine Attraktion für Mensch und Tier.

Im September 2022 folgte die Einweihung des zweiten, etwas größeren Umgestaltungsprojekts in Marienfelde. Im neuen PikoPark  an der Hildburghauser Straße lässt sich die große Welt der Artenvielfalt auf einer ehemaligen Rasenfläche mit nur 300 m² erleben. Der neue naturnahe Grünflächentyp besticht durch Trockenmauern, Steinhaufen, Totholz, Findlinge und Staudenbeete mit vielen heimischen Blühpflanzen. Schon gleich nach der Anpflanzung lassen sich hier viele unterschiedliche Lebensräume für Insekten und Kleinlebewesen beobachten. Wie auch beim Trittstein-Biotop werden die einzelnen Pflanzbereiche auf Schautafeln erläutert.

Denn neben dem Umweltschutz zählt auch das Naturerlebnis für die Anwohner*innen zu den positiven Aspekten einer naturnahen Umgestaltung. Durch das Einbinden der Nachbarschaft in den Projektverlauf können die Ziele der naturnahen Begrünung frühzeitig vermittelt und Wünsche der Anwohner/-innen berücksichtigt werden. Dadurch erhöht sich die spätere Akzeptanz und Mitwirkung bei der Pflege und der gelegentlichen Bewässerung der Anlage. Bereits abgeschlossene Projekte bestätigen mit dem hohen Zuspruch aus der Nachbarschaft diese Vorgehensweise und zeigen, dass mit der artengerechten Umgestaltung die Aufenthaltsqualität im Wohnumfeld deutlich gesteigert werden kann.

Mit der ökologischen Aufwertung und der Einweihung der beiden Hofflächen ist die Kooperation mit der Stiftung für Mensch und Umwelt vorerst abgeschlossen. Bis die Ansaat aufgeht und die neuen Blühpflanzen Insekten anlocken werden, müssen sich alle Beteiligten noch in etwas Geduld üben. Doch schon im nächsten Jahr kann, wie auch bei den vorausgegangenen Projektflächen, mit üppigem Blütenreichtum gerechnet werden.

Vorstandsmitglied Andrea Zwingelberg begrüßt interessierte Anwohner/-innen im neugestalteten Hof am Spandauer Damm. Foto: BWV 

 

Silke Schendel

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