G7-Bauminister*innen verabschieden gemeinsame Erklärung zu resilienten Städten und Gemeinden

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G7-Bauminister*innen verabschieden gemeinsame Erklärung zu resilienten Städten und Gemeinden

Vom 12. bis 13. September 2022 trafen sich die Ministerinnen und Minister für Stadtentwicklung der G7-Staaten in Potsdam unter der deutschen G7-Präsidentschaft. Sie haben sich auf eine gemeinsame Abschlusserklärung zur nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik verständigt. Dabei ein Schwerpunkt: Siedlungen klimaresilient machen. 

Dazu Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Es war mir eine große Freude und Ehre, meine Kolleginnen und Kollegen aus den G7-Staaten, der EU sowie Vertreterinnen und Vertreter von UN Habitat, der OECD und den Urban Seven in Potsdam zur ersten eigenen Stadtentwicklungskonferenz der G7 begrüßen zu dürfen. Unsere Städte und Gemeinden, gleich ob klein, mittelgroß oder Metropolen, sind weltweit Anziehungspunkte für Menschen. Hier entsteht oft der Nukleus für Veränderungen, die alle etwas angehen. Zugleich sind insbesondere die großen Städte immer noch Großemittenten von CO2 und Treiber klimaschädlicher Prozesse. Die G7-Staaten wollen eine Vorbildrolle dabei einnehmen, mit Stadtentwicklungspolitik die internationalen Ziele der Nachhaltigkeit zu erreichen. Als G7 Stadtentwicklungsministerinnen und -minister haben wir die besondere Verantwortung, den Umbau der Städte jetzt und in gegenseitiger Verständigung anzugehen. Mit der gemeinsam und einstimmig verabschiedeten Abschlusserklärung wollen wir zeigen, dass eine multilaterale Stadtentwicklungspolitik ein Anstoß für Veränderungen ist. Für die Menschen und für die internationale Gemeinschaft.“

Deutschland verfolgt im „G7 Urban Development Track“ mehrere strategische Ziele. Dazu zählen die jetzt stattgefundenen Beratungen der G7 über die Entwicklung lebenswerter und klimaangepasster Städte, die Stärkung einer nachhaltigen Stadtplanung und die Förderung einer gemeinwohlorientierten Politik auf lokaler Ebene. Außerdem sollen die Städte selbst weiterhin enge Dialogpartnerinnen der G7 sein. In den Beratungen wurden die Themen Resilienz, die Rolle der Städte für nachhaltige Entwicklung, die Lage in der Ukraine sowie das gemeinsame Handeln der G7 in der Stadtentwicklungspolitik unter Einbeziehung hochkarätiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutiert.

Die gemeinsame Abschlusserklärung steht im Downloadbereich auf dieser Seite zum Herunterladen bereit. 

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