FG Bau fordert Genehmigungsfiktion

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FG Bau fordert Genehmigungsfiktion

Am 14. September 2022 befasste sich der Ausschuss für Mobilität im Berliner Abgeordnetenhaus mit Vorschlägen zur Beschleunigung von Hochbau- und Tiefbauvorhabe. Hierzu fordert die FG Bau eine rigorose Beseitigung von Bauhindernissen. 

Hierzu FG Bau-Geschäftsführerin Manja Schreiner: „Um den immensen Bedarf an Wohnungen, aber auch der zugehörigen Infrastruktur in Berlin zu decken, muss Bauen schneller und kostengünstiger werden. Dazu müssen die Bauhindernisse – die insbesondere aus dem Planungs- und Genehmigungsrecht folgen – ohne Tabus beseitigt werden.“

Schreiner weiter: „Aus unserer Sicht ist die Einführung einer Fiktion für Genehmigungen zur Baustelleneinrichtung ein großer Hebel, um Prozesse zu beschleunigen." Aktuell dauern diese Genehmigungsverfahren nach Erhebungen der FG Bau zwischen acht Wochen und 18 Monaten. Auf der anderen Seite haben sich die Baupreise im ersten Halbjahr 2022 durch Ukraine-Krieg und die Erhöhung der Energiekosten um rund 25 Prozent erhöht. „Je länger diese Verfahren dauern, umso teurer werden die Bauprojekte. Alle zunächst gebundenen Handwerker springen in der Zwischenzeit ab und der Bauherr muss neu ausschreiben. Würde die Genehmigung verlässlich nach drei Monaten vorliegen oder fingiert werden, ließe sich sofort Planungssicherheit für alle Seiten erreichen.“

Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. vertritt die Interessen der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Sie betreut rund 900 Betriebe und ist damit der größte Bauarbeitgeber- und Bauwirtschaftsverband in der Region. Weitere Informationen unter www.fg-bau.de.

Kerstin Braun

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