Wohnungsbaugenossenschaften in ganz Deutschland zeigen Flagge

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Wohnungsbaugenossenschaften in ganz Deutschland zeigen Flagge

Die gemeinsame Botschaft: Gesellschaft braucht Genossenschaft!

Erneut hissen die Wohnungsbaugenossenschaften zum „Internationalen Tag der Genossenschaften“ am 2. Juli 2022 gemeinsam Flaggen, plakatieren Fassaden und würdigen die Genossenschaftsidee vielfältig: z. B. mit Fahrrad-Stern-fahrten in Baden-Württemberg und Berlin (hier bereits am 26.06.), mit einem Charity-Lauf in Cottbus sowie mit Radiospots, die rund um den 2. Juli in fast ganz Deutschland via Webradio zu hören sind und die soziale Bedeutung von Wohnungsbaugenossenschaften hervorheben. Die gemeinsame Botschaft: Gesellschaft braucht Genossenschaft.

Wohnungsbaugenossenschaften in Brandenburg

In Brandenburg haben sich derzeit 17 Wohnungsbaugenossenschaften zusammengeschlossen, um durch gemeinsame Marketingaktivitäten das genossenschaftliche Wohnen noch bekannter zu machen. In diesem Jahr wird es anlässlich des Genossenschaftstags zum Beispiel eine gemeinsame Plakatkampagne geben.

„In den Städten unserer Mitgliedsunternehmen werden an vielen großen Werbetafeln zur gleichen Zeit Plakate mit dem Kampagnenmotiv „Gesellschaft braucht Genossenschaft“ zu sehen sein, sodass man an Straßenkreuzungen, bei Einkaufsmöglichkeiten und auch in den Wohngebieten selbst unsere Botschaft sehr gut wahrnehmen wird“, berichtet Paul Schlorf, Sprecher der Brandenburger Marketinginitiative.

Zudem finden mit dem Tierparkfest in Angermünde und dem Charity-Lauf in Cottbus zwei besondere Feste im Rahmen des Genossenschaftstags statt.

Soziale Bedeutung

Rund 2.000 Wohnungsgenossenschaften sorgen in Deutschland für sicheres und bezahlbares Wohnen in 2,2 Mio. Wohnungen, in denen ca. 5 Mio. Menschen leben.

„Wohnungsgenossenschaften kümmern sich um guten, sicheren und bezahlbaren Wohnraum und sind faire Vermieter. Sie sind auch Arbeitgeber und Ausbilder und dank ihrer umfangreichen Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Neubauarbeiten wichtige Wirtschaftsfaktoren in ihren Regionen. All dies zeigt: Gesellschaft braucht Genossenschaft“, informiert GWG-Vorstand Holger Siebert.

Hintergrundinformation

Bezahlbares, sicheres und gutes Wohnen ist der Grundgedanke der Baugenossenschaftsbewegung, die Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin entstand. Erstmals ging es beim Wohnen nicht nur um Rendite, sondern um helle, freundliche Wohnungen mit einem Fleckchen Grün, um demokratische Teilhabe, Dauerwohnrecht, innovative Architektur sowie Sozial- und Kultureinrichtungen.

Der Internationale Genossenschaftstag (International Cooperative Day) wird seit 1923 am ersten Samstag im Juli gefeiert. Wie wichtig die Unternehmensform nach wie vor ist, zeigt auch die Aufnahme der Genossenschaftsidee in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit 2016 durch die UNESCO.

Paul Schlorf (links), Holger Siebert (mitte) und Andreas Rißka (rechts) werben für den Genossenschaftsgedanken in Lübbenau/Spreewald
Urheber: GWG Lübbenau eG

Dr. David Eberhart

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