1893 Eberswalde: Meilenstein-Tour lädt zum Entdecker-Spaziergang durch Brandenburgisches Viertel

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1893 Eberswalde: Meilenstein-Tour lädt zum Entdecker-Spaziergang durch Brandenburgisches Viertel

4 Jahre, 9 Standorte und 14 Meilensteine: Im Brandenburgischen Viertel in Eberswalde informiert seit Mai 2022 eine Meilenstein-Tour über die ersten Schritte auf dem Weg zum revitalisierten Viertel. Der erste Meilenstein bezieht sich auf das Jahr 2017, als die damalige Infrastrukturministerin das Viertel besuchte, nutzten die neuen 1893-Vorstände Volker Klich und Guido Niehaus die Chance, um ihre Vision des Viertels zu präsentieren und eine Alternative zum Abriss aufzuzeigen. Drei Jahre später unterzeichneten sie zusammen mit der Stadt Eberswalde und dem Land Brandenburg eine Kooperationsvereinbarung über 60 Millionen Euro für die Wiederbelebung des Viertels.

Das erste Haus in der Havellandstraße war da bereits auf 1893-Kosten saniert und voll vermietet. 2021 setzte die 1893 den ersten Teil der Kooperationsvereinbarung um und sanierte den Aktionsraum Cottbus mit 168 Wohnungen in vier Häusern. Das ist der vorerst letzte Meilenstein der Tour. Weitere folgen, denn 2022/23 setzt die 1893 den zweiten Teil der Landes-Vereinbarung mit 208 Wohnungen in fünf Häusern im Aktionsraum Oderbruch um. Viele weitere Neuerungen im Viertel sind geplant.

An neun Stationen wurden von der Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG wetterfeste Tafeln auf Robinienstämmen verbaut. Die bereits für das Sanierungsquartier etablierte Figur "Gisela" führt darauf durch ihr Viertel, in dem sie seit mehr als 40 Jahren lebt. Sie hat die Blütezeit und den Niedergang des Viertels erlebt. Jetzt ist sie auch Teil des Neu-Aufbruchs und erzählt aus ihrer Sicht von den Meilensteinen.

1893-Sprecherin Claudia Riethbaum: „Gisela ist unser Maskottchen für BRAND.VIER. Die Menschen im Viertel kennen sie schon von verschiedenen anderen Medien, zum Beispiel von unseren Quartiersplänen. Gisela spricht vielen Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Herzen, weil sie auch ihre Geschichte wiederspiegelt. Gisela hat dem Viertel die Treue gehalten, als viele weggegangen sind. Sie ist immer da geblieben und freut sich über die vielen positiven Signale in den vergangenen Jahren. Wir haben sie auch erdacht, um den Menschen, die im Viertel leben, die Angst vor dem Neuen zu nehmen.“ 

1893-Meilenstein-Tour; Foto: die 1893

Silke Schendel

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