Befragung im Vonovia-Auftrag: Steigende Energiepreise - Haushalte sorgen vor

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Befragung im Vonovia-Auftrag: Steigende Energiepreise - Haushalte sorgen vor

Mehr als 70 Prozent der Befragten befürchten, dass die steigenden Energiepreise ihre Haushaltsführung verändern werden. Das verdeutlicht auch eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Vonovia, die am 6. April 2022 veröffentlicht wurde. Um die eigenen Energiekosten zu reduzieren, setzen die Befragten vor allem auf strikteres Energiesparen, angepasste Vorauszahlungen und den Kauf energieeffizienter Geräte. Das Meinungsforschungsinstitut Civey hat für das Meinungsbild im Februar 2022 insgesamt 10.000 Personen ab 18 Jahren befragt, die in Deutschland wohnen.

Laut statistischem Bundesamt stiegen die Preise für Haushaltsenergie von Januar 2021 bis Januar 2022 um 18 Prozent. Dazu zählen Preise für Strom, Gas und andere Brennstoffe. Im selben Zeitraum stiegen die Preise für Heizöl und Kraftstoffe sogar um 29 Prozent. Im Februar 2022 mussten Verbraucherinnen und Verbrauchen für Haushaltsenergie und Kraftstoffe 22,5 Prozent mehr zahlen als im Februar 2021. Auch im März sprangen die Preise von Heizöl und Erdgas ebenso wie die Spritpreise fast täglich auf neue historische Rekordwerte. Haushalte mit geringem Einkommen geben schon heute rund 10 Prozent ihres verfügbaren Budgets für Strom, Heizung und Warmwasser aus. Als Hauptursachen der steigenden Energiepreise gelten der gestiegene CO2-Preis sowie die stark erhöhten Rohstoffpreise. Hinzu kommen weltwirtschaftliche Krisen wie Corona. Aktuell lässt vor allem der Ukraine-Krieg die Energiepreise in die Höhe schnellen.

Durch den anhalten Preisanstieg befürchten die Menschen in Deutschland Veränderungen ihrer Haushaltsführung. Von dieser Gruppe verringert mehr als jeder Zweite seinen Konsum als Reaktion auf die Entwicklung der Energiepreise.
Die Menschen in Deutschland verändern als Reaktion auf steigende Preise auch ihr Energieverhalten. Knapp 70 Prozent der Befragten haben sich bereits auf steigende Preise eingestellt. Davon setzen fast 40 Prozent auf strikteres Energiesparen. Fast jeder Dritte hat bereits seine monatlichen Vorauszahlungen angepasst. 22 Prozent setzen auf energieeffiziente Geräte, rund 16 Prozent auf eine Verbrauchsübersicht und rund 12 Prozent auf einen günstigeren Energie-Tarif.
Die Befragten sind sich darüber hinaus einig, wie es mit den Energiepreisen weitergeht: Neun von zehn Personen erwarten, dass der Trend anhält und Energiepreise langfristig weitersteigen werden.

Silke Schendel

T +49 (30) 89781 - 123
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