HWG Werder: Spatenstich für neue Kita mit 200 Plätzen

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HWG Werder: Spatenstich für neue Kita mit 200 Plätzen

In Werder (Havel) ist der nächste Kita-Neubau im Anmarsch. In der Adolf-Damaschke-Straße 39 hat Bürgermeisterin Manuela Saß mit dem Geschäftsführer der HGW Werder Robin Stenmans und der Geschäftsführerin der Independent Living-Stiftung, Annemarie Stecher, den ersten Spatenstich für eine neue Kita gesetzt. „Mit diesem Neubau haben wir die Zahl der Kitaplätze in Werder in zehn Jahren um etwa 700 Plätze erhöht“, so die Bürgermeisterin. Die Kita soll Anfang nächsten Jahres den Betrieb aufnehmen. Mit Investitionskosten in Höhe von etwa 14,3 Millionen Euro sei die neue Kita das bislang größte kommunale Projekt der Gesellschaft, davon sind 2 Millionen Euro ein Zuschuss der ILB.

Durch den Zuzug vieler Familien war der Bedarf an Kitaplätzen in den vergangenen Jahren - entgegen der Landesprognosen - drastisch gestiegen. Die Stadt habe in Kooperation mit den Freien Trägern und der HGW darauf reagiert: „Bis dato wurden rund 500 neue Kitaplätze geschaffen und mit den heute beginnenden Bauarbeiten kommen noch einmal 200 Plätze dazu“, so die Bürgermeisterin. „Die Stadt wird dann etwa 1500 Kitaplätze haben.“

Bürgermeisterin: Millionen für die Kitas

Die Bürgermeisterin zitierte aus einer Aufstellung der Stadtverwaltung, laut der allein die kommunalen Kitas der Stadt im Jahr 2019 mit 2,1 Millionen Euro bezuschusst wurden. „Dieser jährliche Zuschuss hat sich angesichts der allgemeinen Kostenentwicklung und der neuen Kita Zauberwald in Glindow mittlerweile noch einmal deutlich erhöht.“  Hinzu kämen die Zuschüsse, die die Stadt an die Freien Träger leistet, im vergangenen Jahr waren das 1,13 Millionen Euro.

„Darüber hinaus finanziert die Stadt zum Beispiel Leistungen wie die tätigkeitsbegleitende Ausbildung für Quereinsteiger, was die Einstiegsmöglichkeiten für neues Personal in unseren kommunalen Einrichtungen erleichtert und den Personalschlüssel verbessert“, so die Bürgermeisterin. „Das ist nur ein Beispiel für die Bereitschaft, auch deutlich über das vorgeschriebene Maß hinaus in die Qualität der Einrichtungen zu investieren.“

HGW-Geschäftsführer: Größtes kommunales Projekt der städtischen Gesellschaft

HGW-Geschäftsführer Robin Stenmans freut sich, dass die kommunale Gesellschaft die Stadt bei dem Projekt erneut unterstützen kann. „Aufgabenstellungen im Bereich der Infrastruktur gehören zu den Kernthemen, die im Gesellschaftervertrag als Zweck der HGW formuliert sind“, so Robin Stenmans.  „Kitas zu bauen ist dabei sicherlich eine der schönsten Aufgaben.“

Er sei stolz darauf, dass die HGW in den vergangenen Jahren neben der Sanierung und dem Ausbau des Wohnungsbestandes auch den Ausbau der sozialen Infrastruktur in Werder mitgeprägt hat - und weiter prägen wird. So übernahm sie im Auftrag der Stadt Werder bereits die Planung und Ausführung von drei Kitas in Töplitz, Glindow und Werder.

In dem dreigeschossigen Neubau gegenüber der Kita Havelzwerge - ebenfalls ein HGW-Neubau -  sollen durch den Träger Independent Living nach der Fertigstellung rund 200 Kinder betreut werden. Das dritte zurückgesetzte Geschoss werde einen Sport- und Spielraum und ein Kinderrestaurant mit Kinderküche beherbergen.

Annemarie Stecher, Geschäftsführerin der Independent Living Stiftung, freut sich über die Möglichkeiten, die der Neubau und das Außengelände für das Konzept der Stiftung bieten werden. Inhaltliche Schwerpunkte der neuen Kita würden die Themen Nachhaltigkeit, ökologisches Bewusstsein, Naturverbundenheit und Regionalbezug. Dies solle sich unter anderem in der Gestaltung der Außenanlage widerspiegeln.

Copyright Bilder: Henry Klix / Stadt Werder (Havel)


 

Matthias Brauner

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