Strukturentwicklung Lausitz: Interministerielle Arbeitsgruppe bestätigt weitere sieben Projekte

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Strukturentwicklung Lausitz: Interministerielle Arbeitsgruppe bestätigt weitere sieben Projekte

Weitere sieben Projekte zur Lausitzer Strukturentwicklung sind am 9. Dezember von der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) Lausitz der Landesregierung bestätigt worden. Damit können Förderanträge bei der ILB eingereicht werden. Die geplante Gesamtinvestition für diese Vorhaben beläuft sich auf rund 68 Millionen Euro. Sie kommen aus den Bereichen Infrastruktur, Wirtschaft, Bildung und Kultur.

Die neuen Projekte sind im Rahmen des Werkstattprozesses der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) qualifiziert worden. 43 Projekte mit einer Gesamtinvestition von 1,013 Mrd. Euro haben bereits im Laufe des Jahres die Zustimmung der Werkstätten und der Interministeriellen Arbeitsgruppe.

Die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, betont mit Blick auf die Ergebnisse der vierten und letzten Sitzung der Arbeitsgruppe in diesem Jahr: „Der vor etwa einem Jahr gestartete Werkstattprozess der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH läuft sehr erfolgreich. Insgesamt wurden 50 Projekte für die Lausitz auf den Weg gebracht. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann und die mich für die Strukturentwicklung in der Lausitz sehr optimistisch stimmt. Die im Lausitzprogramm 2038 festgelegten Prioritäten wurden berücksichtigt. Der Schwerpunkt der Projekte liegt im Bereich von Wirtschaft, Wissenschaft, Infrastruktur und Bildung. Aber auch aus den Bereichen Kultur, Tourismus und Daseinsvorsoge sind Projekte dabei. Durch die Verbindung mit den Vorhaben aus dem sogenannten Bundesarm – wie z.B. beim Ausbau des Bahnwerks in Cottbus oder bei der Entwicklung des Lausitz Science Parks an der BTU Cottbus Senftenberg – werden Synergieeffekte gehoben, die die Umsetzung des Strukturwandels in der Lausitz beschleunigen.“

Klaus Freytag, Lausitz-Beauftragter des Ministerpräsidenten, betont: „Im ersten Bericht der Bundesregierung zur Strukturentwicklung wird dem Land Brandenburg eine Spitzenposition bei der Umsetzung des Prozesses unter den Kohleländern bescheinigt. Das geht maßgeblich auf die breite Einbindung der Region über die Werkstätten der WRL zurück. Der Werkstattprozess, den jedes Projekt durchlaufen muss, sichert Transparenz und Akzeptanz im Strukturwandel. Das wollen wir konsequent fortsetzen.“
Außerhalb der heutigen IMAG Sitzung wurde das Projekt „Stromnetzausbau im Stadtgebiet Cottbus“ für den stromseitigen Anschluss des Bahnwerks in einem digitalen Umlaufverfahren im November 2021 von der IMAG bestätigt.

Dr. David Eberhart

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