KWG: Stadtumbau in Senftenberg wird fortgesetzt

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KWG: Stadtumbau in Senftenberg wird fortgesetzt

Der Stadtumbau wird seit 2002 von der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) betrieben. Das Unternehmen nahm in Senftenberg bisher insgesamt 2.216 Wohnungen vom Markt (48 Gebäude). Damit konnte die KWG den Leerstand in Senftenberg auf rund 9 % senken. Ohne den Stadtumbau und den damit verbundenen Abriss stünde heute jede dritte KWG-Wohnung in Senftenberg leer. Der Rückbau, der mit Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg aus dem Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost - Rückbau" gefördert wird, ist mit allen Beteiligten abgesprochen. Die vom Rückbau betroffenen Mieter verblieben zu rund 80 % im Bestand der KWG. In allen Fällen verbesserte sich die Wohnsituation für die Mieterinnen und Mieter, die dann in voll- oder teilsanierten Wohnraum und höherem Standard bei der Wohnungsausstattung wechseln können.

Der Stadtumbau und damit verbunden der Rückbau von Wohnungen ist und bleibt auch zukünftig ein sensiblesaber notwendiges Thema. Wir werden auch weiterhin überzählige Wohnungen abreißen müssen. So können wir durch konsequentes Handeln den Leerstand in unserem gesamten Bestand senken, was sich positiv auf die Kosten und die Wohnsituation der Mieterschaft auswirkt. Ein Ende des Leerzuges ist aufgrund des weiter voranschreitenden Bevölkerungsrückganges leider nicht in Sicht. Die KWG hat in Senftenberg mit dem Abriss des Gebäudes in der Otto-Nuschke-Straße 2 - 10 mit 40 Wohnungen und 6 Gewerbeeinheiten begonnen. Die Firma A.R.S. GmbH Hoyerswerda wurde mit den Abrissarbeiten beauftragt. Die Baubetreuung übernahm das Ingenieurbüro NUB aus Felixsee, OT Reuthen. Wie auch bei den anderen Gebäuderückbauten wird die entstehende Freifläche vorerst begrünt. Trotz des Abrisses brauchen Wohnungssuchende keine Bedenken zu haben, keine Wohnung mehr zu bekommen.

 

Silke Schendel

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