GESOBAU-Stiftung: Vier gemeinnützige Projekte gewinnen Förderwettbewerb

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GESOBAU-Stiftung: Vier gemeinnützige Projekte gewinnen Förderwettbewerb

Im Rahmen ihres diesjährigen Förderwettbewerbs unterstützt die GESOBAU-Stiftung vier soziale Projekte in Berlin mit insgesamt 15.000 Euro. Unter dem Leitsatz „Was Kinder jetzt brauchen!“ waren Ideen gefragt, die Kindern und Heranwachsenden (sowie ihren Familien) dabei helfen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen bzw. zu mildern. Insgesamt gingen rund 20 Anträge mit Projektideen in verschiedenen Umsetzungsstadien ein. Zum zweiten Mal lobte die GESOBAU-Stiftung den Förderwettbewerb aus, dieses Jahr erstmals öffentlich.

Freizeit- und Sportangebote, Nachhilfe sowie Bildung rund um Gesundheit und Natur: Beim diesjährigen Förderwettbewerb der GESOBAU-Stiftung „Was Kinder jetzt brauchen!“ haben sich vier Projekte durchgesetzt.

Eine Förderung erhält unter anderem die SchutzengelWerk gGmbH für die Umsetzung eines neuen, kostenlosen Nachhilfeangebots in Pankow. Das Projekt richtet sich an benachteiligte Kinder mit großen Lernrückständen und entsteht in Zusammenarbeit mit 14 Schulen im Bezirk.
Auch unterstützt die GESOBAU-Stiftung das Freizeitzentrum Upsala. Dieses setzt sich mit dem Projekt „Lücken schließen“ ebenfalls dafür ein, pandemiebedingte Bildungsdefizite auszugleichen. Damit soll vor allem Grundschüler*innen geholfen werden, Versäumtes aufzuholen.

Doch auch Bewegung und soziale Kontakte kommen in der Corona-Pandemie bei vielen Heranwachsenden zu kurz. Dem begegnet das Projekt NEO in der Alten Fasanerie im Märkischen Viertel. Dieses wird vom Elisabethstift realisiert und zählt ebenfalls zu den Siegern des Förderwettbewerbs. Im Natur-Erlebnis-Ort Alte Fasanerie haben Kinder, Jugendliche und Familien die Möglichkeit, aktiv zu werden, Natur zu erleben und nebenbei Impulse für einen gesunden Lebensstil zu erhalten.
Bewegung wird auch beim Vorhaben der Grundschule am Weißensee großgeschrieben. Hier stellt die GESOBAU-Stiftung finanzielle Mittel für das Projekt „Bewegte Pause“ zur Verfügung. Damit werden verschiedene Spiel- und Sportgeräte für alle Schulklassen angeschafft.

Helene Böhm, Vorsitzende des Vorstandes der GESOBAU-Stiftung: „Lockdown, Homeschooling, Einsamkeit, überforderte Eltern und Nachbarn – die Corona-Pandemie hat besonders Kindern und Jugendlichen einiges abverlangt und soziale Ungleichheit zu Tage gebracht. Deshalb stand der diesjährige Förderwettbewerb ganz im Zeichen der jungen Generation. Es waren Projekte gefragt, die gezielt den Auswirkungen der Pandemie auf Heranwachsende begegnen. Wie auch vergangenes Jahr konnten wir als GESOBAU-Stiftung für den Wettbewerb zusätzliche Gelder bereitstellen. Es freut uns sehr, dass wir auf diese Weise einen Teil beitragen können, damit benachteiligte junge Menschen in der Pandemie nicht den Anschluss verlieren.“

Dr. Frank Strelow, Mitglied des Kuratoriums der GESOBAU-Stiftung: „Mit dem Förderwettbewerb unterstützen wir Projekte in den Quartieren der GESOBAU über die reguläre Arbeit der Stiftung hinaus. Die Idee für die Auslobung eines solchen Wettbewerbs entstand im Jahr 2020. Ziel ist es, kritische Themen, die unsere (Stadt-)Gesellschaft gegenwärtig beschäftigen, aufzugreifen und in diesem Rahmen möglichst nachhaltige Vorhaben zu fördern.“

 

Silke Schendel

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