WOWI Frankfurt (Oder) feiert Grundsteinlegung für Wohn- und Geschäftshaus

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WOWI Frankfurt (Oder) feiert Grundsteinlegung für Wohn- und Geschäftshaus

In der Großen Oderstraße 25 - 28 wurde am 1. Oktober 2021 der Grundstein des ersten Neubaus der Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH seit 30 Jahren für ein Wohn- & Geschäftshaus gelegt. Insgesamt sind 37 Wohnungen geplant. Beim Festakt setzten neben Jan Eckardt (Geschäftsführer der WOWI), der Oberbürgermeister René Wilke und Veit Kalinke (Sparkasse Oder-Spree) gemeinsam mit Jan Grabau (Architekten BKSP Grabau Obermann Ronczka und Partner) sowie Klaus Jentsch (J+S Ingenieure) symbolisch die Zeitkapsel ein.

Vor rund 180 Gästen wurde feierlich der Grundstein für einen Neubau eines Wohn- & Geschäftsgebäudes in der Großen Oderstraße gelegt. Erstmals in der 30-jährigen Firmengeschichte baut die WOWI neu. "Ein echter Meilenstein für die Wohnungswirtschaft", so Oberbürgermeister René Wilke. Ziel ist es, eine Neuordnung und Aufwertung für Wohnen und Gewerbe im innerstädtischen Bereich rund um den Marktplatz und des Universitätsquartiers zu erreichen.

Rückblick

Aufgrund der prominenten Lage des Grundstücks direkt gegenüber der Marienkirche kommt dem Vorhaben eine ganz besondere städtebauliche und gestalterische Bedeutung zu. Aus diesem Grund entschied sich die kommunale Wohnungswirtschaft dafür, 2017 einen von der Stadt Frankfurt (Oder) und dem Land Brandenburg unterstützten europaweiten Realisierungswettbewerb auszuloben. 54 Architekturbüros aus Deutschland, Polen, Österreich und Spanien bewarben sich. Nach etlichen Prüfungs- und Auswertungsrunden von Sachverständigen hinsichtlich einzuhaltender Kriterien und diverser Auflagen entschied sich die Jury für den Entwurf des Büros Architekten BKSP Grabau Obermann Ronczka und Partner mbB aus Hannover.

Informationen zum Neubau

Als südlicher Anschluss an das nach historischem Vorbild mit EU-Mitteln wiedererrichtete Bolfrashaus als Deutsch-Polnisches Zentrum durch die Tochtergesellschaft Arbeiten und Leben in historischen Gebäuden gGmbH (ARLE gGmbH) und als direktes Gegenüber des Chors von Sankt Marien wird nun ein städtebaulicher Akzent unter Einhaltung der historischen Gebäudefluchten gesetzt. Die fünf neuen Wohn-/Gewerbebauten sind entlang der festgesetzten Baulinie als geschlossene Bebauung an der Großen Oderstraße geplant. Der südlichste Baukörper ist leicht verschwenkt und leitet über in das benachbarte Universitätsquartier mit dem Audimax. Die fünf Neubauten variieren in ihrer Breite: Sie weisen vier, fünf oder sechs Achsen entlang ihrer Straßenfassade auf. Im direkten Anschluss an den Treppenhausanbau des Bolfrashauses erfolgt die Ausbildung einer zurückliegend gläsernen Fuge. Die Trauflinie des Bolfrashauses wird für alle Neubauten übernommen. Rhythmisiert wird die neue Zeile durch Zwerchhäuser der drei mittleren Neubauten und den hohen First des südlichen Endhauses. Zusammen mit dem wieder aufgebauten Bolfrashaus entsteht so eine ausgewogen akzentuierte Folge von sechs individuellen Einzelhäusern. Der alte Bischofsgang wird annähernd an der historischen Stelle in den Baukörper eingefügt. 

Der feierliche Bau-Auftakt zum Anschauen: https://www.instagram.com/tv/CUm_XUDpo92

Das neue Wohn- und Geschäftshaus in der Großen Oderstraße 25 - 28 zwischen Marktplatz, Marienkirche und Uni-Campus in Frankfurt (Oder).
© Foto: Visualisierung Architekten BKSP Grabau Obermann Ronczka und Partner

Jan, Eckardt, Geschäftsführer der Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH beim Befüllen der Zeitkapsel. © Foto: WOWI

 

 

 

Silke Schendel

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