Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG baut 50 Wohnungen

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Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG baut 50 Wohnungen

Die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG plant in Bergholz-Rehbrücke den Bau von 50 Wohnungen. Das Projekt wurde am 6. Juli der dortigen Öffentlichkeit vorgestellt, die Baugenehmigung wurde bereits erteilt. Matthias Pludra, Vorstand der Genossenschaft, berichtete: „Wir wurden in der Gemeinde mit offenen Armen empfangen. Ich hatte den Eindruck, dass alle Beteiligten den Bau von genossenschaftlichen Wohnungen in Bergholz-Rehbrücke begrüßten und ermöglichen wollten. In kooperativer Weise wurden wir bei den Planungen unterstützt. Vor allem konnten wir uns über ein reibungsloses und schnelles Verfahren zur Bearbeitung des Bauantrages freuen.“ Die Bauarbeiten beginnen im September 2021, die ersten Einzüge sind für Herbst 2022 geplant. Die Genossenschaft investiert 15 Millionen Euro in den Neubau.

Angeboten werden nach Fertigstellung 27 Zwei-Raum-Wohnungen, 22 Drei-Raum-Wohnungen und ein Ein-Raum-Appartement. Jede Wohnung wird über einen Balkon bzw. die im Erdgeschoss über eine Terrasse verfügen. Alle Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierefrei geplant. Auf dem Grundstück werden ein Spielplatz für Kleinkinder und pro Wohnung je ein Stellplatz errichtet. Das Wohnungsangebot richtet sich vor allem an die Mitglieder der Genossenschaft, aber auch an ältere Bewohner der Gemeinde Bergholz-Rehbrücke.
Klaus-Dieter Boshold, Vorstand der Genossenschaft, erläuterte das Angebot an die Nachbarn: „Bei unseren Planungen haben wir erfahren, dass es nicht wenige ältere Einheimische gibt, die ihr Einfamilienhaus aufgeben, aber nicht ihren Wohnort verlassen wollen. Ihnen bieten wir mit diesem Wohnprojekt barrierefreie Wohnungen in der heimatlichen Umgebung an. Bereits jetzt liegen zahlreiche Wohnungsbewerbungen und Anfragen vor. Zu einem Drittel kommen die Interessenten aus der Gemeinde Bergholz-Rehbrücke. Andere wohnen in Potsdam und im nahen Umland.“
Die Genossenschaft investiert in das Projekt etwa 15 Millionen Euro. Bei der Finanzierung nimmt sie Förderkredite und Zuschüsse der KfW-Bank für energieeffizientes Bauen in Anspruch. Die Höhe der Nutzungsentgelte richtet sich nach den tatsächlichen Herstellungskosten und wird voraussichtlich zwischen 9,50 und 10,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen.
 

Silke Schendel

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