Tag der Städtebauförderung: 20 Brandenburger Städte beteiligen sich mit digitalen Angeboten

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Tag der Städtebauförderung: 20 Brandenburger Städte beteiligen sich mit digitalen Angeboten

Zum sechsten Mal findet am 8. Mai 2021 der Tag der Städtebauförderung statt. Städte und Gemeinden waren eingeladen, sich zu beteiligen, um ihre Projekte, Planungen und Erfolge vorzustellen. 20 Brandenburgische Städte nehmen teil: Altlandsberg, Bernau (bei Berlin), Cottbus, Doberlug-Kirchhain, Drebkau, Eberswalde, Finsterwalde, Forst (Lausitz), Großräschen, Kyritz, Lübben (Spreewald), Lübbenau/Spreewald, Nauen, Perleberg, Potsdam, Pritzwalk, Seelow, Spremberg, Strausberg, Wittenberge. 

Mit interaktiven Karten, virtuellen Stadtrundgängen, Filmen zur Städtebauförderung bis hin zu digitalen Sprechstunden zu einzelnen Projekten beteiligen sich die einzelnen Kommunen. Zum Beispiel laden Lübbenau und Lübben im Spreewald zu virtuellen 360 Grad-Stadtrundgängen durch ihre Innenstädte ein. Andere Städte stellen einzelne Projekte der Stadtentwicklung vor, wie zum Beispiel Finsterwalde mit einer digitalen Führung durch das neu sanierte Schloss und die Baustelle der Stadthalle.

Guido Beermann: „Es ist schade, dass es in diesem Jahr noch keine Präsenzveranstaltungen geben wird, aber viele Städte bieten ein umfangreiches digitales Programm, was es Interessierten – und auch mir – ermöglicht, mehrere Stadtrundgänge an einem Tag anzusehen. 30 Jahre Städtebauförderung ist auch in Brandenburg eine Erfolgsgeschichte. Der Bund stellt in diesem Jahr rund 790 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem ‚Tag der Städtebauförderung‘ können die Kommunen erfolgreiche Stadtentwicklung erlebbar machen. Bürgerinnen und Bürger können sich über Projekte informieren, die mit Städtebaufördermitteln unterstützt wurden. Ich hoffe, dass wir unsere Städte in ihrer Vielfalt bald wieder komplett live erleben können – und sie dann auch mit anderen Augen sehen werden.“

Aktuell steht die Stadtentwicklung vor sehr großen Herausforderungen. Die Bewältigung der Folgen der Covid-19-Pandemie aber auch die klimaverträgliche Gestaltung unserer Städte und Gemeinden sind Aufgaben, die die Kommunen in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen werden. Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, zu zeigen, was nachhaltige Stadtentwicklung, gemeinsames Gestalten und das große Engagement der Kommunen bewirken kann.

Hinter der Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung steht ein ganz besonderer Ansatz: es ist ein quartierbezogenes und integriertes Programm. In den insgesamt 50 Jahren Städtebauförderung hat sich das Programm als lernendes Programm bewährt. Es wurde immer wieder an vielfältige neue Herausforderungen angepasst. Dem trägt die neue Struktur der Städtebauförderung Rechnung – einfacher, flexibler und grüner. Die seit 2020 bestehenden drei Bund-Länder-Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ sprechen die aktuellen Problemlagen gezielter an. Sie führen die Schwerpunkte der Förderung fort und ergänzen sie um wesentliche Querschnittsaufgaben.

 

Silke Schendel

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