WBM und Bezirk Mitte: Preisträger beim Bundespreis Kooperative Stadt

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WBM und Bezirk Mitte: Preisträger beim Bundespreis Kooperative Stadt

Vorbildliche Beispiele einer Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wurden am 4. Mai 2021 vom Bundesministerium des Innern, Bau und Heimat mit dem Bundespreis kooperative Stadt ausgezeichnet. Unter den Preisträgern: Der Bezirk Mitte und die WBM (mit weiteren Kooperationspartnern) im Rahmen des Projektes Haus der Statistik am Alexanderplatz. Als einer von insgesamt dreizehn Preisträger:innen hat das Projekt ein Preisgeld in der Höhe von 15.000 Euro erhalten.

 

Prämiert wurden Kommunen, die rechtliche, politische und institutionelle Instrumente etabliert haben, damit Vereine, Nachbarschaftsgruppen und soziokulturelle Akteure besser an der Stadtentwicklung mitwirken können. Der Bundespreis rückt dadurch das zivilgesellschaftliche Engagement ins Blickfeld der Öffentlichkeit und unterstreicht die Bedeutung kreativer Stadtmacher:innen.

Christina Geib, Geschäftsführerin der WBM: „Als Kooperationspartner für den Wohnungsbau wird die WBM am Haus der Statistik 300 bezahlbare Wohnungen in der Innenstadt bauen. Wir bringen zudem unsere Expertise bei neuen Wohnformen ein. Aber wir lernen auch von unseren Partner:innen und sind stolz darauf, Teil dieses weit über Berlin hinaus beachteten Modellprojekts zu sein."

Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit: “Der Bezirk freut sich sehr über die Auszeichnung und nimmt sie stellvertretend für die Kooperationspartner:innen entgegen, die sich ihrerseits sehr intensiv für kooperative Stadtentwicklung einsetzen. Gleichzeitig verstehen wir den Preis als Ansporn, in Zukunft noch mehr Projekte mit kooperativem Anspruch umzusetzen.”

Der Preis wurde ausgelobt im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, einer Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Gemeinden. Gesucht waren Kommunen ab 10.000 Einwohnern, die auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Fachbereichen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenarbeiten. Bewerben konnten sich alle Kommunen mit laufenden sowie bereits umgesetzten Kooperationsprojekten der Stadtentwicklung.

Neben der Auszeichnung mit dem Label selbst und den Geldpreisen entsteht eine Publikation mit einer Übersicht über neue Instrumente der Kooperation. Diese wird Mitte September 2021 veröffentlicht und kann kostenlos über das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung bezogen werden.

Weitere Preisträger:innen sind: Kiel, Mannheim, Aachen, Halle/Saale, Nürnberg, Dinslaken, Tübingen, Schwerte, Landau (Pfalz), Dessau-Roßlau, Wittenberge, Eltville am Rhein.

Silke Schendel

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