degewo übernimmt Wohnanlage "Schöneberger Terrassen"

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degewo übernimmt Wohnanlage "Schöneberger Terrassen"

Zum 1. Januar 2021 hat degewo eine denkmalgeschützte Wohnanlage in Schöneberg mit 578 Wohnungen, 14 Gewerbeeinheiten und 326 Pkw-Stellplätzen von der Deutsche Wohnen SE übernommen. "Wir erweitern unseren Bestand konsequent durch Neubau und Zukäufe. degewo erfüllt damit den Auftrag des Landes Berlin, die Zahl der kommunalen Wohnungen zu erhöhen. Das ist gut für die Mieter und gut für Berlin, denn es sichert langfristig faire Mieten", sagt degewo-Vorstand Christoph Beck. Die erbaute Anlage soll ab 2022 saniert werden. 

Die neu erworbenen Wohnungen befinden sich in der Schöneberger Dominicusstraße 37-43 ungerade, Ebersstraße 20, Feurigstraße 41-48 und Prinz-Georg-Straße 1,2 nahe Gasometer und EUREF-Campus. Mit dem Erwerb der Schönberger Terrassen ergänzt degewo sein Portfolio: am Innsbrucker Platz und am nahe gelegenen Kaiser-Wilhelm-Platz befinden sich weitere Wohnanlagen im Eigentum des landeseigenen Unternehmens. Die nun neu in den Bestand übernommene fünf- bis sechsgeschossige Wohnanlage wurde 1976-1979 im Rahmen des sozial geförderten Wohnungsbaus errichtet und steht seit 2017 unter Denkmalschutz.

"Für die Mieterinnen und Mieter der Wohnungen ist die Nachricht wichtig, dass alle Mietverträge zu den bestehenden Bestimmungen weitergeführt werden", erklärt degewo-Vorstand Sandra Wehrmann. degewo ist Partner des "Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten", das die kommunalen Wohnungsunternehmen mit dem Senat geschlossen haben. Das Bündnis schränkt Mieterhöhungen und die Umlage von Modernisierungskosten ein.

Für die Wohnanlage sieht degewo ab 2022 die Umsetzung eines umfassenden Sanierungskonzeptes vor. Im Rahmen der Partizipation ist geplant, die Mieterinnen und Mieter ab dem 1. Quartal 2021 frühzeitig und kontinuierlich über die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und über Möglichkeiten der Beteiligung zu informieren. "Unser Ziel ist es, größtmögliche Transparenz herzustellen und die Mieter einzubinden", so Wehrmann. Bis Jahresende sollen Mieterbeirat und Sanierungsbeirat konstituiert sein.

Luftbild des Objektes: Dirk Laubner 

 

Silke Schendel

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