Vorstandswechsel bei der GeWoSüd eG - Sachverstand und Expertise auch in Zukunft

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Vorstandswechsel bei der GeWoSüd eG - Sachverstand und Expertise auch in Zukunft

Am 31. Dezember 2020 ist der langjährige nebenamtliche Vorstand Siegmund Kroll aus seinem Amt ausgeschieden, am 1. Januar 2021 rückte der bisherige technische Leiter Walter Schuller in den Vorstand der GeWoSüd nach, um ab Mai 2021 die Nachfolge von Norbert Reinelt als technischer Vorstand anzutreten. Die neue Vorstandsstruktur sieht vor, dass künftig nur noch zwei Vorstände die Genossenschaft leiten – Matthias Löffler wird als Vorsitzender des Vorstands für kaufmännische Angelegenheiten zuständig sein, Walter Schuller als Vorstand für Technik und Bau.

Seit 20 Jahren hat Siegmund Kroll als nebenamtlicher Vorstand die GeWoSüd unterstützt, doch nun musste aus Satzungsgründen Schluss sein: Siegmund Kroll erreicht bald die Altersgrenze für den Vorstandsposten bei der GeWoSüd und macht deswegen „schon ein bisschen früher Feierabend“, um einen reibungslosen Wechsel im GeWoSüd-Vorstand zu ermöglichen. Als der langjährige Leiter des Stadtentwicklungsamtes von Tempelhof-Schöneberg im Jahr 2000 gefragt wurde, ob er nicht bei der GeWoSüd nebenamtlich als Vorstand tätig sein und seine immense Sachkenntnis im Bereich Stadtentwicklung und Bauen einbringen wolle, sagte Siegmund Kroll schnell zu: „Die genossenschaftliche Idee hat mich sofort überzeugt, außerdem war damals gerade das Mehrgenerationenhaus in der Friedrich-Wilhelm-Straße in der Realisierung, dieses Modellprojekt fand ich ausgesprochen interessant, weil es damals ein neuer Ansatz war, Jung und Alt in einem Wohnkontext wieder enger zusammenzubringen“, erzählt er rückblickend.

v.l.n.r. Matthias Löffler, Norbert Reinelt, Walter Schuller und Siegmund Kroll im Herbst 2018. Bildquelle: Roland Horn

Nachhaltig und nutzerfreundlich geht es auch mit Walter Schuller als neuem Vorstand weiter. Der studierte Architekt ist nach Stationen in Architekturbüros und Bauwirtschaft seit 2013 als technischer Leiter bei der GeWoSüd. Er kennt daher sowohl die Planungsseite als auch die Ausführungsseite von Bau- und Sanierungsmaßnahmen.

Die Arbeit in einer Genossenschaft ist für Walter Schuller nicht nur aufgrund der sozialen Komponente dieser Tätigkeit, die er als „Sinnhaftigkeit des Handelns“ bezeichnet, wichtig, sondern auch wegen der Doppelrolle, die die Mitglieder als Einzelne und als Gemeinschaft haben.

Mieke Goldhahn

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