WOBA Oranienburg legt Grundstein für vier neue Mehrfamilienhäuser

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WOBA Oranienburg legt Grundstein für vier neue Mehrfamilienhäuser

Die Wohnungsbaugesellschaft mbH Oranienburg (WOBA) entwickelt weiter kontinuierlich ihr Neubauprojekt in der Weißen Stadt. Nachdem erst im Februar 2020 Richtfest für sechs neue Mehrfamilienhäuser gefeiert wurde, folgte am 23. Oktober 2020 die Grundsteinlegung für vier weitere neue Wohnhäuser in diesem Quartier. Die Fertigstellung der insgesamt 56 Wohnungen ist für Juni 2022 geplant.

WOBA-Geschäftsführer Bernd Jarczewski, WOBA-Prokuristin Birgit Wehner, Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke, der Dezernent für Stadtentwicklung Frank Oltersdorf sowie der Geschäftsführer der Groth & Co. Bauunternehmung GmbH aus Neustrelitz, Jens Weigel, versenkten gemeinsam bei einer kleinen Zeremonie die obligatorische Zeitkapsel in den Grundstein. Die eigentlich geplante große Feier hatte wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden müssen.

Bis Juni 2022 sollen auf dem Baufeld vier Mehrfamilienhäuser entstehen, geplant sind 19 Zwei-Raum-, 25 Drei-Raum-, 12 Vier-Raum- sowie zwei rollstuhlgerechte Wohnungen. Die WOBA investiert 15 Millionen Euro in diesen Bauabschnitt. 3,6 Millionen Euro davon sind Eigenmittel. 11,4 Millionen Euro stammen aus Mitteln der Wohnbauförderung des Landes sowie aus einem Ergänzungsdarlehen der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

Das Bauvorhaben liegt derzeit „sehr gut im Zeitplan und Kostenrahmen“, schätzt WOBA-Geschäftsführer Bernd Jarczewski ein. Wie bereits im ersten Bauabschnitt praktiziert, sollen auch die Häuser des zweiten Bauabschnitts unterschiedlich gestaltet werden und sich um einen Innenhof gruppieren. Sowohl Mieter und Anwohner sollen sich „an den Häusern erfreuen“. Es wird bewusst kleinteilig gebaut, auch wenn das mit höheren Kosten verbunden ist. 

Während in den nächsten Monaten fleißig der Rohbau auf dem Baufeld 2 vorangetrieben wird, werden in die sechs Häuser des ersten Baufeldes die Mieter bald einziehen. Die Vermietung der insgesamt 80 Wohnungen beginnt im Frühjahr nächsten Jahres und wird derzeit auf Hochtouren vorbereitet. Ein Teil der Wohnungen unterliegt der Mietpreis- und Belegungsbindung. Hier liegen die Kaltmieten zwischen 5,50 Euro und 7 Euro. Die anderen Wohnungen werden zu marktüblichen Konditionen angeboten. Der Hintergrund: Die Mieterschaft soll vielschichtig sein. Willkommen sind Senioren ebenso wie junge Familien und die unterschiedlichsten Lebensgemeinschaften. In einem weiteren Bauabschnitt, der noch nicht terminiert ist, sollen weitere 60 Wohnungen entstehen. Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke lobt das Engagement der städtischen WOBA und hebt ihr „verantwortungsvolles Handeln“ hervor. „Es muss möglichst schnell gebaut werden. Oranienburg braucht dringend bezahlbaren Wohnraum.“

Hintergrund
Das Bauen in der Weißen Stadt stellte die WOBA Oranienburg zu Beginn vor einige Herausforderungen: Der Boden war zum Teil stark kontaminiert und musste ausgetauscht werden. Auch wurde er durch die Munitionssuche so durchlöchert, dass keine normale Gründung möglich und eine umfassende Baugrundverdichtung vorzunehmen war. Das Areal hatte fast 50 Jahre lang den sowjetischen Streitkräften als Garnisonsstadt gedient. Diese hatte dort unter anderem Garagenkomplexe, Heizhäuser, eine Tankstelle und eine Reparaturwerkstatt errichte

Beitrag verfasst von: Marion Voigt, Oranienburg

Fotos: Enrico Kugler 

Grundsteinlegung im kleinen Kreis mit Oranienburgs Dezernenten für Stadtentwicklung Frank Oltersdorf, Bürgermeister Alexander Laesicke, WOBA-Prokuristin Birgit Wehner, WOBA-Geschäftsführer Bernd Jarczewski und Groth-Geschäftsführer Jens Weigel.

Bald bezugsbereit sind die ersten sechs Neubauten der WOBA Oranienburg in der Weißen Stadt. Die Anliegerstraße ist bereits fertig, die Außenanlagen sind in Arbeit.

Silke Schendel

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