GdW-Präsident Axel Gedaschko besucht REWOGE in Rheinsberg

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GdW-Präsident Axel Gedaschko besucht REWOGE in Rheinsberg

GdW-Präsident Axel Gedaschko besuchte am 22. Oktober 2020 die Rheinsberger Wohnungsgesellschaft, um sich über die Klimaschutz-Agenda der REWOGE zu informieren. Nach einem intensiven Austausch über den im Rahmen des „Brundtlandstadt-Konzeptes“ seit 1992 zurückgelegten Weges der städtischen Tochterunternehmen der Stadt Rheinsberg, besichtigte Axel Gedaschko die Rheinsberger Stadtquartiere der REWOGE. Besonders der bereits im August 2020 beendete erste Bauabschnitt des REWOGE-Mieterstromprojektes mit den Solaranlagen auf insgesamt acht Wohnhäusern, fand besonderes Interesse.

„Mit einer CO2-Einsparrung von ca. 230 Tonnen pro Jahr schreibt die REWOGE aufgrund ihrer bisherigen jährlichen CO2-Belastung von 179 Tonnen für alle Wohn- und Geschäftseinheiten, nunmehr eine positive Klimabilanz für den gesamten Wohnungsbestandes des Unternehmens“, so Stephan Greiner-Petter, der Geschäftsführer des kommunalen Wohnungsunternehmens. Seit 2007, so informierte Greiner-Petter weiter, verzeichne die REWOGE eine CO2-Belastung von 0,17 bis 0,18 Tonnen pro Wohneinheit (Vergleich: Durschnitt der brandenburgischen Woh-nungswirtschaft für 2019 – 1,32 Tonnen pro Wohnung/Jahr). Die REWOGE erfülle damit weitreichende Klimaschutzziele. „Dieses Ergebnis kann das Rheinsberger Wohnungsunternehmens nur gemeinsam mit den städtischen Stadtwerken erreichen, eine seit den 1990er-Jahren begonnene Zusammenarbeit wirkt sich nicht nur positiv auf die Klimabilanz des Wohnungsunternehmens, sondern auch direkt auf die Mietkosten für die Bewohner der REWOGE-Wohnungen aus“, so Stephan Greiner-Petter weiter. „Die künftigen CO2-Abgaben von 25 Euro pro Tonne im Jahre 2021 bis dann ca. 65 Euro pro Tonne im Jahre 2025, werden auf die Wohnungen und damit die Mietkosten der REWOGE, kaum Einfluss haben“.

Gedaschko besichtigte im Anschluss auch die "neue Siedlung“ der Stadt. Insbesondere die Sanierung der WBS70-Plattenbauten fand großen Anklang bei Axel Gedaschko. Die Besonderheit hier war die Farbgestaltung durch Schülerinnen und Schüler der Rheinsberger Grundschule. Sichtlich beeindruckt zeigte sich Gedaschko von der Qualität der im Zeitraum 1994 bis 2000 geschaffenen 213 Sozialwohnungen in Holz- und Lehmbautechnik.

„Wir sind in vielen Aspekten des Klimaschutzes und generell im nachhaltigen Handeln bereits gut aufgestellt“, erläutert Stephan Greiner-Petter. „So investiert die REWOGE seit Jahren überdurchschnittlich viel in die energetische Sanierung ihres Wohnungsbe-stands und entwickelt emissionsarme Quartiere für die Stadtgesellschaft.“
„Wohnen ist mehr als die eigenen vier Wände“, von diesem Grundsatz der städtischen Wohnungsgesellschaft konnte sich Axel Gedaschko in Verbindung mit den Naturschutz-und Artenschutzprojekten wie die „essbare Wiese“ und den naturbestimmten Spielanlagen in den großen Rheinsberger Wohnquartieren, ein positiven Bild in der Prinzenstadt Rheinsberg verschaffen.
 

Foto: Axel Gedaschko, Copyright: Nils Hasenau 

Silke Schendel

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