Berlin: Vierter Bericht über die Entwicklung neuer Stadtquartiere steht zum Download bereit

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Berlin: Vierter Bericht über die Entwicklung neuer Stadtquartiere steht zum Download bereit

Der Senat von Berlin hat in seiner Sitzung am 8. September 2020 den vierten Bericht über die Planung und Entwicklung der neuen Stadtquartiere beschlossen. Dieser steht nun online zum Download zur Verfügung. Im Berichtszeitraum wurden für eine Reihe von neuen Stadtquartiere wichtige Meilensteine für die weitere Planung und Realisierung erreicht: Für das Stadtquartier „Blankenburger Süden“ wurde Ende 2019 ein kooperatives städtebauliches Werkstattverfahren gestartet, das die Basis für ein Struktur- und Nutzungskonzept erarbeitet. Parallel wird ein Grundlagenkonzept für nachhaltige Mobilität im neuen Stadtquartier erstellt. Für das neue Stadtquartier „Buckower Felder“ trat im August 2019 der städtebauliche Vertrag in Kraft. Das Konzeptverfahren zur Vergabe von 20 Prozent der Grundstücke an gemeinwohlorientierte Dritte soll bis Ende August 2020 abgeschlossen sein. 

  • Mehrere Hundert Wohnungen im Quartier „Wasserstadt Berlin-Oberhavel“ konnten ab Mitte des Jahres bezogen werden; auf der Grundlage eines städtebaulichen Wettbewerbes wurde im Dezember 2019 der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Rhenaniastraße“ mit rund 900 WE gefasst.
  • Im Stadtquartier „Johannisthal/Adlershof“ erfolgte im Jahr 2019 der Baubeginn für zwei neue Wohnquartiere mit insgesamt 900 Wohnungen.
  • Das Stadtquartier „Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick“ wurde im Mai 2020 per Senatsbeschluss als städtebaulicher Entwicklungsbereich förmlich festgelegt. Für den vorgezogenen Bebauungsplan zum Bau einer Grundschule im nördlichen Teil des Gebiets wurde im Dezember 2019 der Aufstellungsbeschluss gefasst.
  • Im Stadtquartier „Schöneberger Linse“ werden seit 2018 ca. 900 Wohneinheiten realisiert, im Jahr 2020 ist der Baubeginn für weitere 340 Wohnungen geplant.
  • Mit der „Siemensstadt 2.0“ wird der traditionsreiche Firmenstandort bis 2030 zu einem zukunftsweisenden Stadtteil entwickelt, in dem neben Produktions-, Büro- und Forschungsflächen auch ein hoher Anteil an Wohnflächen sowie soziale Infrastruktureinrichtungen realisiert werden sollen.
  • Durch das „Gut Hellersdorf“ wird eine strukturelle Verknüpfung zwischen der ehemaligen Gutsanlage und der umgebenden Großsiedlung realisiert. Parallel zum Baubeginn für 1.450 Wohnungen im Jahr 2020 werden bereits vorhandene soziale Einrichtungen sowie eine neue Kita integriert, kleingewerbliche Nutzungen ermöglicht und der denkmalgeschützte Bestand saniert.

Um komplexe interdisziplinäre Prozesse für den Wohnungsbau voranzubringen, wurde 2018 die Gründung der Taskforce Stadtquartiere und Entwicklungsräume mit der Koordinierungsplanung als ergänzendem Planungsinstrument beschlossen. Durch dieses Gremium werden Abstimmungen zwischen den zuständigen Senatsverwaltungen und den Bezirken verbessert und übergeordnete Planungsprozesse beschleunigt.

Zu den einzelnen Stadtquartieren befinden sich im Bericht fortgeschriebene Exposés mit Beschreibung der projektspezifischen Merkmale, Zielsetzungen und Aussagen zu den verschiedenen Fachplanungen. Die Exposés geben ferner Auskunft über die Beteiligungen der Öffentlichkeit, erläutern die aktuellen Arbeitsstände und Zeitpläne und weisen auf Klärungsbedarfe hin.

Der Bericht ist hier abrufbar .

Mario Hilgenfeld

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