Landeseigene Wohnungsbestände in Berlin seit 2011 um 70.000 Wohnungen gewachsen

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Landeseigene Wohnungsbestände in Berlin seit 2011 um 70.000 Wohnungen gewachsen

Die Bestände der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sind in den Jahren 2011-2019 um mehr als 70.000 Wohnungen gewachsen. Der Gesamtbestand der sieben landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften (einschließlich berlinovo) betrug zum 31. Dezember 2019 somit rund 337.000 Wohnungen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat am 8. September 2020 zu diesen Zahlen zwei neue Karten veröffentlicht. 

Die Karten zeigen zum einen, wo die Wohnungsbestände der landeseigenen Gesellschaften liegen, zum anderen, wo seit 2011 landeseigene Wohnungen durch Neubau und den Erwerb von Bestandsobjekten hinzugekommen sind. Der Bestand der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ist breit über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Damit unterscheidet sich Berlin wesentlich von vielen anderen großen Metropolen, in denen sich Sozialwohnungen oder kommunale Wohnungen meist in wenigen Quartieren, oft am Stadtrand, konzentrieren.

Alle landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften konnten ihre Bestände in den vergangenen Jahren erhöhen. Der mit Abstand höchste Zuwachs geht mit 18.600 Wohnungen auf das Konto der Gewobag. Der Wohnungszuwachs verteilt sich unterschiedlich auf die Bezirke. Den höchsten Zuwachs verzeichneten Marzahn-Hellersdorf, 11.100 Wohnungen, und Spandau, 9.500 Wohnungen. In Mitte wuchs der landeseigene Bestand um 5.500 Wohnungen.

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbaugesellschaften/...

Silke Schendel

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