WOBA Oranienburg erhält weitere Förderung für Wohnungsneubau in der Weißen Stadt

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WOBA Oranienburg erhält weitere Förderung für Wohnungsneubau in der Weißen Stadt

Es ist das bislang größte Investitionsvorhaben in der Geschichte der Wohnungsbaugesellschaft mbH Oranienburg (WOBA), das das städtische Unternehmen mit der Grundsteinlegung am 31. Juli 2019 in Angriff genommen hat: der Neubau von rund 200 Wohnungen in der Weißen Stadt. Die ersten 80 sollen im Frühjahr 2021, die nächsten 56 im Juni 2022 und weitere 60 im Sommer 2025 fertig sein. Das Finanzvolumen beträgt voraussichtlich 50 Millionen Euro. Zum Startschuss für den zweiten Bauabschnitt am 30. Juni 2020 reiste Staatssekretär Rainer Genilke vom Brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung an.

Von Marion Voigt 

Genilke übergab WOBA-Geschäftsführer Bernd Jarczewski einen weiteren Fördervertrag für das ambitionierte Vorhaben. Bernd Jarczewski freut sich über die Unterstützung des Landes, das bislang Zuschüsse und Darlehen in einem Finanzvolumen von insgesamt 26,7 Millionen Euro bewilligt hat - 15 Millionen Euro für den ersten und 11,7 Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt: „Wir realisieren in der Weißen Stadt das wohl größte Projekt im sozialen Wohnungsbau im Landkreis Oberhavel. Damit setzen wir Maßstäbe für bezahlbaren Wohnraum in einer Zeit von hoher Nachfrage und steigenden Mieten.“

Wie er betont, sind die Mehrfamilienhäuser architektonisch so konzipiert, „dass sich die Bewohner hier wohl fühlen“. So gruppieren sich alle sechs Häuser des ersten Bauabschnitts um einen Innenhof, der mit viel Grün, Spielmöglichkeiten und Sitzecken aufgewertet wird. Jedes Haus unterscheidet sich in kleinen Nuancen von den anderen: beispielsweise in der Anzahl und der Aufteilung der Etagen. Zwei der 80 Wohnungen sind rollstuhlgerecht. Sie gehören zu den 60 Wohneinheiten, die mietpreis- und belegungsgebunden sind. „Wir wollen hier eine vielschichtige Mieterschaft. Willkommen sind junge Familien und Senioren ebenso wie die unterschiedlichsten Lebensgemeinschaften“, sagt der WOBA-Geschäftsführer.

Diese Prinzipien gelten auch für die vier Häuser des zweiten Bauabschnitts. 48 der 56 Wohnungen sind belegungsgebunden. 13 von ihnen sind barrierefrei, zwei rollstuhlgerecht und die weiteren 33 weitgehend barrierefrei.

Im IV. Quartal 2020 soll die Vermietung der ersten Wohneinheiten starten, ab 1. April 2021 der Einzug der Mieter. In dem Umfang wie das Wohnquartier wächst, entwickelt sich auch die Infrastruktur. Dafür hat die WOBA eng mit den Stadtplanern zusammengearbeitet. So ist im nächsten Jahr der Baustart für eine neue Kita und 2023/24 für eine neue Schule geplant. Dafür hat sich bewährt, dass die Stadt seit 1991 verschiedene Städteförderprogramme bündelt. Für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Stadtumbau wurden 34 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung gestellt.
„Oranienburg ist bei den Menschen beliebt und verzeichnet auch wegen seiner verkehrsgünstigen Lage weiterhin Zuzüge. Wir wollen die Wohnungsbauunternehmen auch bei hoher Nachfrage und steigenden Mieten dabei unterstützen, bezahlbaren Wohnraum für mehrere Generationen anzubieten. Deshalb unterstützen wir die WOBA Oranienburg mit Darlehen und Zuschüssen“, sagte Staatssekretär Rainer Genilke bei der Übergabe des Fördervertrages.

Fotos: Enrico Kugler

Bernd Jarczewski, Rainer Genilke und Oranienburgs Baustadtrat Frank Oltersdorf (von links) bei der Übergabe des Fördervertrages.

Geschäftsführer Bernd Jarczewski, WOBA-Prokuristin Birgit Wehner, WOBA-Projektleiterin Marianne Kordecki, ILB-Mitarbeiterinnen Josephine Becker, Heidrun Möller und Planerin Lydia Sorin (von links) sind zur Übergabe des Fördervertrages zusammengekommen.

Silke Schendel

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