Brandenburg startet Initiative „Meine Stadt der Zukunft“

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Brandenburg startet Initiative „Meine Stadt der Zukunft“

Mit der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ will das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) die Städte in Brandenburg fit für die Zukunft und damit für den Standortwettbewerb machen. Interessierte Kommunen können sich ab Herbst 2020 als Modellstadt bewerben. Die Landesinitiative sieht unter anderem die Finanzierung fachlicher Beratung und organisatorischer Unterstützung sowie von Formaten der Kooperation und Bürgerbeteiligung vor. Darüber können die beteiligten Städte auf Beratung durch ein Expertennetzwerk sowie durch die Ressorts der Landesregierung zurückgreifen. Die teilnehmenden Städte erhalten in den Jahren 2021 und 2022 einen Zuschuss in Höhe von bis zu 100.000 Euro.

Die Mittel sind zweckgebunden und können für die Beauftragung Dritter und für Sachkosten eingesetzt werden. Der kommunale Eigenanteil beträgt 20 Prozent der zuschussfähigen Gesamtkosten. Bewerben können sich interessierte Städte über ein Antragsformular, das ab Herbst 2020 auf der Website der Initiative verfügbar sein wird. Die Auswahl der Städte als Modellvorhaben erfolgt durch eine Jury aus externen Expertinnen und Experten unter Berücksichtigung der Zukunftsfähigkeit und des Innovationsgehalts des Konzepts, der Qualität des integrierten Ansatzes sowie der Umsetzungsorientierung. Um das Vorhaben vorzustellen, führt das Infrastrukturministerium am 21. September 2020 in Cottbus sowie am 1. Oktober 2020 in Eberswalde zwei Auslobungsveranstaltungen durch. Dazu werden die Städte gesondert eingeladen.

Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung: „Die Welt verändert sich in rasantem Tempo. Zukunftsthemen wie die Digitalisierung oder die Herausforderungen des Klimawandels gewinnen auch für Kommunen immer mehr an Bedeutung. Die Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Städte in Brandenburg bei einer selbstbewussten, zukunftsorientierten Politik zu unterstützen. Sie sollen angeregt werden, sich noch stärker strategisch-konzeptionell aufzustellen und sich mit ihren Entwicklungschancen auseinanderzusetzen. Dabei will die Landesinitiative den Zusammenhalt und die Demokratie vor Ort fördern. Deshalb sollen in den Arbeitsprozess die Bürgerinnen und Bürger, aber auch alle anderen relevanten Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft einbezogen werden.“

 

Silke Schendel

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