Das BerlinFairsprechen der sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften an ihre Mieter*innen

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Das BerlinFairsprechen der sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften an ihre Mieter*innen

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen betreffen jede und jeden. Ein sicheres Zuhause war nie so wichtig wie in diesen Tagen. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sind sich ihrer Verantwortung in dieser Situation sehr bewusst. Deshalb haben sie sich gemeinsam auf ein umfassendes Maßnahmenpaket verständigt: das BerlinFairsprechen. Damit sie ihren Mieter*innen, so sicher und sorgenfrei wie möglich durch die Pandemie zu kommen. Ihr BerlinFairsprechen haben degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND sowie die WBM am 12. Mai 2020 veröffentlicht. 

Fairsprochen: Damit die Miete keine weitere Sorge wird

  • Während der Pandemie verzichten die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften auf Mieterhöhungen.
  • Sie ermöglichen Stundungen und Ratenzahlungen. Bei Mietzahlungsschwierigkeiten werden die Nettokaltmieten gestundet und Ratenzahlungsvereinbarungen mit den Mieter*innen abgeschlossen. Bei sozialen Härten wird im Sinne der Mieter*innen nach kulanten Lösungen gesucht.
  • Bei Stundungen von Mietschulden infolge der Pandemie verzichten sie auf Verzugszinsen.
  • Auch Betriebskosten-Nachzahlungen für das Jahr 2019 können bei Bedarf gestundet werden.

Fairsprochen: Damit niemand zurückbleibt

  • Bei Prüfungen, ob Mietschulden Folge der Pandemie sind, gehen sie im Sinne unserer Mieter*innen schnell, unbürokratisch und kulant vor.
  • Während der Pandemie wird auf Räumungen bewohnter Wohnungen verzichtet.
  • Die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften stehen auch in Zeiten der Krise zu den Partnerschaften mit sozialen Organisationen, die jetzt mehr denn je in den Kiezen gebraucht werden. Mit Spenden und durch Sponsoring wird ihre Arbeit unterstützt.
  • Bei Bedarf unterstützen sie Schulen und Bildungsverbünde in unseren Bestandsschwerpunkten mit Hard- und Software.

Fairsprochen: Damit alle gut informiert bleiben

  • Die Landeseigenen bauen den Online-Service für Mieter*innen stetig weiter aus. Damit sollen alle Anliegen rund ums Wohnen so schnell wie möglich geklärt werden. Diese Digitalisierungsoffensive ermöglicht auch über Pandemie hinaus noch mehr und noch bessere Kommunikation.
  • Sie klären Mieter*innen umfassend über ihre erweiterten Rechte auf, unterrichten sie zu ihren Informations- und Beratungsmöglichkeiten und unterstützen bei Hilfen in den Nachbarschaften.
  • Die Sozialdienste beraten, wie Mietschulden vermieden werden können und helfen konkret beim Beantragen von staatlichen Leistungen.

Fairsprochen: Damit Berlins Wirtschaft in Gang bleibt

  • Die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften setzen alle Neubau-, Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen fort, die ohne Zugang zu bewohnten Wohnungen möglich sind. So können sie weiter bauen und modernisieren und trotz Krise mehr Wohnungen für Berlin zur Verfügung stellen.
  • Von jedem Euro, den sie ausgeben, bleiben 84 Cent in Berlin-Brandenburg, 75 Cent davon sogar direkt in Berlin. Mit diesen Investitionen tragen sich nicht nur zur Entspannung des Wohnungsmarkts und zum Klimaschutz bei, sondern unterstützen auch die zahlreichen Bau- und Handwerksbetriebe in der Region sowie viele Dienstleister. Auf diese Weise werden viele Arbeitsplätze gesichert.
  • Die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften verzichten auf Kurzarbeit.

 

Dr. David Eberhart

T +49 (30) 89781 - 118
F +49 (30) 89781 - 4118

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