WGH pflanzt in Hennigsdorf 50 Bienenbäume und legt Insektenwiesen an

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WGH pflanzt in Hennigsdorf 50 Bienenbäume und legt Insektenwiesen an

Am 19. März 2020 hat die WGH Hennigsdorf den ersten Bienenbaum am Paul-Schreier-Platz in Hennigsdorf gepflanzt. Es war der Erste von insgesamt 50 Stück, die die Genossenschaft im gesamten Stadtgebiet pflanzen wird. Insgesamt steckt die WGH rund 100.000 Euro in diese Maßnahmen.

Bereits seit 2019 beschäftigt sich die Genossenschaft intensiv damit, welchen Beitrag sie als größtes Wohnungsunternehmen der Stadt Hennigsdorf für die Bienen und Insekten leisten kann. Nach zahlreichen Recherchen, u.a. im Internet, Gesprächen mit Firmen aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau und dem heimischen Imker, Thomas Kunert (Vorstandsvorsitzender des Imkervereins Hennigsdorf) stand fest, dass Frühblüher gesteckt, Insektenwiesen angelegt und Bienenbäume gepflanzt werden. 

Der Bienenbaum, auch Duftesche genannt, ist ein wahres Schlaraffenland für Bienen und Hummeln. Er lockt die Insekten durch seinen Duft an und seine Blüten bieten den Sechsbeinern reichlich Nektar. Der Bienenbaum blüht relativ spät, von Ende Juli bis Anfang Oktober und schließt damit eine Trachtlücke, in der es in unseren Breiten nicht mehr so viel Nahrungsangebot für die Bienen gibt.

Nachdem es bereits im März 2020 in den gesamten Wohngebieten durch 11 800 gesteckte Krokusse frühlingshaft blühte, wird es nicht lange dauern, bis im April die Tulpen aus der Erde sprießen. Sobald das Thermometer über 10 Grad klettert, sind die ersten Insekten unterwegs. Somit dürfte es dann auf den Wiesen summen und brummen. Damit die kleinen Tierchen auch im Anschluss weiter Nahrung finden, entstehen in den Wohngebieten acht Insektenweiden. Schon jetzt wurde mit der Aussaat einer heimischen Mischung begonnen. Dabei reicht es nicht, nur Blumensamen zu streuen. Die Flächen müssen vertikutiert und aufgelockert werden. Im Anschluss wird das Saatgut eingebracht und in Handarbeit Oberboden aufgebracht. Die Saatgutmischung ist darauf ausgelegt, im Frühjahr, im Sommer und im Spätsommer Blühangebote für Insekten zur Verfügung zu stellen. Allerdings stehen die Bienenweiden erst im zweiten Jahr in voller Blüte. Bis dahin benötigen sie noch Wasser zum Anwachsen. Später brauchen die insektenfreundlichen Wiesen nur noch wenig Pflege und müssen nur bei Bedarf gemäht werden. 

Die WGH legt ihr Augenmerk auf eine naturnahe Gestaltung ihrer Grünflächen. Vor allem komme es darauf an, einen Mix an Pflanzen auszuwählen, die zu verschiedenen Jahreszeiten blühen, einen Blütenstempel haben und somit eine ideale Nahrungsquelle für Insekten sind.

 

Silke Schendel

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