Aktuelle Forsa-Umfrage zu den Wohnungsbaugenossenschaften Berlin

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Aktuelle Forsa-Umfrage zu den Wohnungsbaugenossenschaften Berlin

Seit dem Jahr 2000 untersucht Forsa unter anderem, wie bekannt das Wohnmodell "Genossenschaftliches Wohnen" bereits ist.
Im Februar 2020 fand die Umfrage für das Jahr 2019 statt. 89 Prozent der Berliner haben schon einmal von der Wohnform gehört. Damit konnte die Bekanntheit noch einmal um sechs Prozentpunkte gesteigert werden. Auch zur Kampagne der Genossenschaften zum Mietendeckel wurden die Bürger*innen befragt. 

Die Detailanalyse zeigt, dass in allen Altersklassen und Bildungsniveaus ein Zuwachs verzeichnet werden konnte. Der größte Sprung erfolgte in der Altersklasse 18 bis 29 Jahre.

Mietendeckel-Motive

Personen, die sich an die Plakate der Wohnungsbaugenossenschaften Berlin gegen den Mietendeckel erinnern konnten, bewerteten diese so:  Während die Plakate gut jedem zweiten (53 %) gut oder sogar sehr gut gefiel, stieß sie bei einem guten Drittel (38 %) auf Ablehnung (gefällt weniger gut oder überhaupt nicht).

Alternative zu Eigentum und Miete

63 Prozent derjenigen, die schon einmal etwas von genossenschaftlichem Wohnen gehört haben, sehen in dieser Wohnform eine „echte Alternative“ zu Eigentum und Miete. Damit wird genossenschaftliches Wohnen auch 2019 mehrheitlich weiter als alternative Wohnform anerkannt.

Kerstin Braun

T +49 (30) 89781 - 122
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