Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 1-110 zwischen Hauptbahnhof und Alt-Moabit gefasst

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Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 1-110 zwischen Hauptbahnhof und Alt-Moabit gefasst

Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen am 12. Februar 2020 mitteilte, hatte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher den Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplans 1-110 im Bezirk Mitte am 30. Januar 2020 gefasst. Das betreffende 3,8 ha große Areal im Ortsteil Moabit soll zu einem urbanen Quartier mit multifunktionalen Nutzungen aus Wohnen, Einzelhandel und Gewerbe entwickelt werden. Durch den Bebauungsplan wird die planungsrechtliche Grundlage für diese Entwicklung geschaffen.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst die Grundstücke Invalidenstraße 57-60 und Alt-Moabit 5, eine daran angrenzende Teilfläche des Grundstücks Clara-Jaschke-Straße 5 sowie Teilflächen der Invalidenstraße und Straße Alt-Moabit im Bezirk Mitte.

Senatorin Katrin Lompscher: „Mit der Umsetzung des Bebauungsplanes wird ein qualitativer Übergang zwischen dem Bereich des Hauptbahnhofs und der Europacity sowie dem Ortsteil Moabit geschaffen. Die bislang untergenutzten Flächen sowie die Nachverdichtungspotenziale in dieser attraktiven Innenstadtlage sollen intensiv genutzt werden, um eine geordnete städtebauliche Entwicklung zu gewährleisten.“

Aktuell ist der Bereich ausschließlich gewerblich geprägt. Durch den Auszug der Landeslabore Berlin-Brandenburg steht ein großer Gebäudekomplex an prominenter Stelle zum Hauptbahnhof leer und wird perspektivisch zurückgebaut. Auch die Fläche der Invalidenstraße 59 ist durch einen eingeschossigen Lebensmitteldiscounter aktuell wenig urban genutzt.

Derzeit erarbeitet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Mitte eine städtebauliche Machbarkeitsstudie, die die verschiedenen Entwicklungsbedarfe für den Ort untersucht. Die Ergebnisse sind Grundlage für ein umfangreiches Qualifizierungsverfahren. Hierbei wird, unter Einbeziehung der Stadtgesellschaft ein städtebaulicher Wettbewerb sowie der Bebauungsplan erarbeitet.

Mieke Goldhahn

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