ProPotsdam feiert Spatenstich für gefördertes Neubauprojekt mit 117 Wohnungen

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ProPotsdam feiert Spatenstich für gefördertes Neubauprojekt mit 117 Wohnungen

Die ProPotsdam hat am 16. Januar 2020 gemeinsam mit Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Guido Beermann, und Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert den symbolischen Spatenstich für ein gefördertes Neubauprojekt im Bornstedter Feld gefeiert. Dort entstehen sieben Gebäude mit 117 Wohnungen und mehreren Gewerbeeinheiten, das Bauvorhaben ist zu 100 Prozent durch das Land Brandenburg gefördert. Dementsprechend wird ein überwiegender Anteil der Wohnungen Haushalten mit geringem Einkommen zu günstigen Konditionen zur Verfügung stehen. So beträgt die Nettokaltmiete je Quadratmeter 5,50 Euro für Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein und 7 Euro für Berechtigte, die zur 2. Einkommensgruppe gehören. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant.

„Der Wohnungsmarkt in Potsdam ist angespannt, die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum ist daher besonders wichtig. Wir müssen weiterhin alle Einkommensgruppen im Blick haben und die Weichen so stellen, dass entsprechende Angebote geschaffen werden können. Das haben wir erkannt: Allein hier in Potsdam haben wir seit dem Jahr 2014 in den verschiedenen Programmen der Wohnraumförderung 1.852 Wohneinheiten bewilligt. In diesem Zeitraum wurden für die Landeshauptstadt 148 Millionen Euro Wohnraumförderung zugesagt und sind abgeflossen.“, sagt Brandenburgs Bauminister Guido Beermann. 

„Ich freue mich, dass wir heute einen weiteren wichtigen Meilenstein zur Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum in der Landeshauptstadt feiern können. Es ist besonders wichtig, in allen Stadtteilen Menschen mit unterschiedlichen Einkommen und Bedürfnissen gerecht zu werden. Mit diesem Bauvorhaben schaffen wir ein Angebot für breite Schichten der Bevölkerung und das in einer idealen Lage am Volkspark Potsdam“, ergänzt Oberbürgermeister Mike Schubert.

Die Besonderheit des Neubauprojektes liegt in der sozialen Ausrichtung des Gewerbes. Unter Einbindung eines sozialen Trägers sind eine Tagespflege sowie eine Sozialstation mit Begegnungsräumen geplant.

„Wir schaffen mit dem Projekt nicht nur bezahlbare Wohnungen, sondern auch Angebote im Sozial- und Pflegebereich. Somit wird ein dringender Bedarf, der bisher noch nicht vorhanden war, gedeckt. Das Neubauvorhaben ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Erreichung unserer Balanced-Scorecard-Ziele. Bis zum Jahr 2027 werden wir 2.500 neue Wohnungen für Potsdam bauen, die Hälfte davon mit Mietpreis- und Belegungsbindungen“, sagt ProPotsdam-Geschäftsführer Bert Nicke.

Bei dem Neubauprojekt werden überwiegend kleinere Wohnungen (1,5- bis 2-Zimmer) entstehen, die für Senioren und Studenten gut geeignet sind, aber auch größere Wohnungen (3- bis 5-Zimmer) für Familien. So entsteht im Potsdamer Norden ein neues Quartier mit einer idealtypischen Durchmischung. Das Baudarlehen für dieses Vorhaben beträgt mehr als 13,7 Millionen Euro, der Förderzuschuss knapp 2,24 Millionen Euro. Die gesamten Investitionskosten liegen bei rund 27 Millionen Euro.

 

Silke Schendel

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