SchuldnerAtlas 2019 für Berlin und für Brandenburg veröffentlicht

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SchuldnerAtlas 2019 für Berlin und für Brandenburg veröffentlicht

In Berlin hat sich die Zahl der überschuldeten Verbraucher nicht wesentlich verändert, während sie in Brandenburg zurückgegangen ist. Dies weist der von der Creditreform herausgegebene SchuldnerAtlas mit Stichtag 1. Oktober 2019 für die beiden Bundesländer aus. 

In der Bundeshauptstadt Berlin hat sich die Zahl der überschuldeten Verbraucher in den letzten zwölf Monaten nicht wesentlich verändert. Zum Stichtag 1. Oktober 2019 wurden bei insgesamt 371.792 Personen Überschuldungsmerkmale registriert (2018: 371.988 Personen). Der von der Creditreform herausgegebene SchuldnerAtlas definiert Überschuldung als eine wirtschaftliche Situation in der die Ausgaben und Zahlungsverpflichtungen einer Person dauerhaft höher sind als deren Einnahmen oder Vermögen.  Die Schuldnerquote, die die Zahl der überschuldeten Personen zur Bevölkerungszahl (ab 18 Jahre) ins Verhältnis setzt, verringerte sich gleichwohl um 0,12 Prozentpunkte auf 12,31 Prozent. Ursächlich für den Rückgang der Schuldnerquote in Berlin war vor allem der Bevölkerungsanstieg infolge der Zuwanderung. Dennoch liegt die Schuldnerquote in Berlin weiterhin deutlich über dem Bundesdurchschnitt (Deutschland: 10,00 Prozent). Etwa jeder achte erwachsene Berliner ist von Überschuldung betroffen.

In Brandenburg sind hingegen weniger Menschen als im Vorjahr überschuldet. Zum Stichtag wurden bei insgesamt 208.108 Personen Überschuldungsmerkmale registriert (2018: 209.969 Personen). Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Überschuldungsfälle um rund 1.900 Personen bzw. um 0,9 Prozent. Auch bundesweit waren weniger Menschen von privater Überschuldung betroffen (- 0,1 Prozent). 

Details finden Sie in den Analysedossiers zum SchuldnerAtlas (Vollversion) der beiden Bundesländer im Downloadbereich.

 

 

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