Pinguinstatistik für Wohnungswirtschaftler der WIS Lübbenau

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Pinguinstatistik für Wohnungswirtschaftler der WIS Lübbenau

Die Pinguin-Luxus-Wohnanlage der WIS-Tochter Spreewelten in Lübbenau samt BBU-Patenpinguin Alexander von H. ist sehr beliebt. Die Spreewelten GmbH, als Tochter der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH hat hier einiges getan, um den gefiederten Freunden ein Luxus-Wohngebiet zu schaffen. Die neue Zufahrtsstraße, in Form eines Schwimmkanals wird da schon mal mit 25 Stundenkilometer geschwommen.

Den tierischen Bewohnern ein Wohlfühl-Zuhause zu schaffen, haben sich die Spreewelten und die Stadt Lübbenau/Spreewald als Eigentümerin des Bades ganz schön was kosten lassen: mit über einer Million Euro wurde die Luxus-Anlage um das Dreifache, auf 600 Quadratmeter vergrößert. Geräumige Wohnflächen, lauschige Sonnenterrassen, große Outdoor- und Indoor-Pools sowie beheizte Wintergärten sind im Mietvertrag enthalten. Zudem wurden acht neue Eigentumswohnungen geschaffen. Bislang stehen jedoch vier dieser Bruthöhlen leer. „Bei solchem Wohnungsüberhang müssen wir zukünftig vorsichtiger sein mit Neubau-Absichten“, meint der Geschäftsführer der Spreewelten und der WIS, Michael Jakobs mit einem Augenzwinkern. Dass es den Frackträgern in Lübbenau gut geht, macht die Bevölkerungsentwicklung mit einem Wachstum von 29 Prozent deutlich. Sechs Jungtiere erblickten 2018 auf der Spreewelten-Geburtenstation das Licht der Welt. Somit ist die Wohngruppe in diesem Jahr von 21 auf 27 Pinguine angewachsen. Seit dem Einzug der Humboldt-Pinguine in ihr Quartier am Spreewelten Bad 2008 sind insgesamt 44 Schlüpfungen zu verzeichnen, davon jedoch nur 14 weiblichen Geschlechts.

Munter ist in seinem Wohlfühl-Zuhause lebt auch Alexander von H., Patenpinguin des BBU. Er wird derzeit als hervorragender Innenarchitekt gefeiert. Dabei stapelt er ziemlich hoch – zumindest das Nistmaterial in seiner Bruthöhle. „Wir müssen immer heimlich etwas rausnehmen“, berichtet Katharina Herda hinter vorgehaltener Hand über die Rückbau-Maßnahmen. Wie im echten (Menschen-)Leben kriselt es auch in den Pinguin-Beziehungen dann und wann. Don Juan, vielleicht durch seinen Namen irritiert, schien geradezu närrisch gegenüber der Attraktivität Ronalds zu sein. Ronalds Ehefrau Polly zeigte jedoch eindeutig, wer die Hosen an hat und bereitete der Liaison ein Ende, ehe sie überhaupt richtig begann. 

Um die Frackträger bei Laune zu halten, wird  täglich Besuch eingeladen. Wenn die Badegäste hinter der großen Acrylglasscheibe auftauchen, sind die Pinguine ganz aus dem Häuschen. Neugierig beobachten sie die Gestalten hinter Glas und folgen ihren Handbewegungen. Haben sie genug davon, ziehen sie sich zum Dösen zurück – Platz genug haben sie ja.

Bildinfo: Pinguin-Wohngruppe I Innenarchitekt  Alexander von H. holt Baumaterial 

Bildrechte: Spreewelten GmbH

 

Silke Schendel

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