Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ Hennigsdorf eG feiert Einweihung der „Fontanehöfe“

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Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ Hennigsdorf eG feiert Einweihung der „Fontanehöfe“

Am 4. November 2019 hat die Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ Hennigsdorf eG ihren neuen Wohnkomplex „Fontanehöfe“ mit 112 Wohnungen und 127 Tiefgaragenstellplätzen feierlich eingeweiht. Dazu begrüßte sie BBU-Vorstand Prof. Dr. Klaus-Peter Hillebrand, Ludger Weskamp, Landrat des Landkreises Oberhavel, und den Hennigsdorfer Bürgermeister Thomas Günther als Ehrengäste.

Längst sind alle Wohnungen und Tiefgaragenstellplätze der „Fontanehöfe“ vergeben und bezogen. Denn bereits einen Tag nach der Einweihung des neuen Wohnensembles waren die ersten Möbelwagen vorgefahren.

Um den vielfachen Wünschen der älteren, aber auch jungen Mitglieder nach bezahlbarem und mit Aufzügen ausgestatteten Wohnraum in Hennigsdorf entsprechen zu können, entschied sich die Genossenschaft 2014, das Grundstück in zentraler Lage mit einer Grundfläche von ca. 15 000 Quadratmetern zu bebauen.

Zügiger Projektfortschritt
Im Dezember desselben Jahres fasste die Hennigsdorfer Stadtverordnetenversammlung bereits den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan, der im Januar 2017 als B-Plan 46 beschlossen wurde. Nach Fertigstellung der Planung wurde im Oktober 2016 der Bauantrag eingereicht und bereits ein Jahr danach der Grundstein für den Neubau gelegt.

Vor gut 14 Monaten konnte die WGH dem Neubau die Richtkrone aufsetzen. Die 112 Wohnungen in der Größenordnung von 1,5-Raum-Wohnungen mit 39 m² bis 5-Raum-Wohnungen mit 117 m², die die Genossenschaft im Stadtzentrum gebaut hat, sind sehr gefragt. Immerhin 160 neue Wohnungsbewerbungen liegen bereits wieder für die gerade vermieteten Wohnungen vor.

Flexibles Mehrgenerationenwohnen
Die Wohnungen des als Mehrgenerationenhaus geplanten Neubaus weisen vielfältige Grundrisse auf, die auf die Bedürfnisse aller Altersklassen abzielen. So haben sich die Häuser in kürzester Zeit mit einem lebendigen Mix aus Familien, Senioren, Pärchen und Singles gefüllt. Alle Wohnungen verfügen über große bodentiefe Fenster, einen großen Balkon oder eine Terrasse sowie eine hochwertige Ausstattung, wie Fußbodenheizung und Design-Belag in Holzoptik. Die Bäder sind modern gefliest und bis auf zwölf Wohnungen alle mit einem Aufzug erreichbar. Zu den Wohnungen gehören große Keller und 250 Fahrradstellplätze in der Tiefgarage. In den meisten Wohnungen sind darüber hinaus auch Abstellräume vorhanden. Auch einen Begegnungsraum mit einer großen Dachterrasse für ca. 40 Personen, der von allen Mietern genutzt werden kann, gibt es in dem attraktiven Wohnkomplex. Dieser sowie vier Musterwohnungen und der ansprechend gestaltete Innenhof konnten während der Feierlichkeit am 4. November besichtigt werden und fanden bei allen Gästen großen Anklang.

Aus der modernen und zeitlosen Architektur sticht der Turm direkt an der Fontanestraße heraus, der mit dem auf der anderen Straßenseite liegenden Turmgebäude das nördliche Eingangstor zum Stadtzentrum Hennigsdorf bildet. Aufgrund der zentralen Lage sind Nahversorgungseinrichtungen, Ärzte und der Bahnhof fußläufig in wenigen Minuten erreichbar - wichtige Kriterien für die Mitglieder und Mieter der WGH.

ILB als Hauptpartnerin
Mehr als 24 Millionen Euro hat die WGH in den Bau investiert, um die zwei u-förmigen, voll unterkellerten Wohngebäude mit vier Vollgeschossen, den begrünten Innenhof sowie die Tiefgarage und die zwei dreigeschossigen Stadthäuser in gut zwei Jahren Bauzeit fertigzustellen. Hauptpartnerin bei der Finanzierung ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) mit 20 Millionen Euro.

„Leider mussten auch wir die Erfahrung machen, dass aufgrund der großen Nachfrage nach Bauleistungen und der gestiegenen gesetzlichen Anforderungen das Bauen immer teurer wird. Dennoch sind wir mit den geplanten Kosten weitestgehend hingekommen“, sagte Bauherr Hartmut Schenk, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft, in seiner Rede vor ca. 220 geladenen Gästen.

Die Nettokaltmiete für alle Wohnungen beträgt nur 7,00 Euro/m². „Ein Umstand, der nur in einer Genossenschaft möglich ist“, sagte BBU-Vorstand Prof. Dr. Klaus-Peter Hillebrand.

Kerstin Braun

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