Aktuelle Mieterbefragung bestätigt und motiviert WIS in Lübbenau

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Aktuelle Mieterbefragung bestätigt und motiviert WIS in Lübbenau

Im Sommer 2019 hat die WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH ihren 3572 Lübbenauer Mieterhaushalten eine Umfrage zukommen lassen. 816 Haushalte gaben eine Rückmeldung, davon 88 Prozent auf herkömmlichen Weg mittels Ausfüllen des Papierbogens, 12 Prozent nutzten die Online-Variante. Abgefragt wurden unter anderem die Einschätzung der Wohnsituation, die Zufriedenheit mit den WIS-Ansprechpartnern und die Sauberkeit im Wohngebiet. Neben dem Allgemeinen Fragebogen gab es jeweils einen Zusatzbogen für Familien und für Senioren. „Diese beiden Zielgruppen sind generell in der einen oder anderen Weise auf Unterstützung angewiesen und wir wollten herausfinden, wo sie sie brauchen, um entsprechend reagieren zu können“, begründet WIS-Geschäftsführer Michael Jakobs.

Die Auswertung der Umfrage ergab viele positive Ergebnisse. So leben beispielsweise 90 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gern in Lübbenau. 78 Prozent sind zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrem Vermieter. Lediglich drei Prozent geben an, nicht zufrieden zu sein. „Nicht alle Teilnehmer haben den Fragebogen vollständig ausgefüllt, das ergibt die Rubrik „keine Angabe““, erklärt Michael Jakobs die Differenz zu vollen 100 Prozent. Die Zufriedenheit mit der eigenen Wohnung beurteilen 24 Prozent als optimal und 54 Prozent als gut. Vier Prozent geben an, weniger zufrieden mit ihrem Zuhause zu sein. Jedoch 60 Prozent wünschen sich nichts anderes. Da spielt wohl auch die Nachbarschaft eine Rolle, die überwiegend als angenehm empfunden wird: 20 Prozent sagen sehr gut, 38 Prozent finden sie gut und 23 Prozent immerhin in Ordnung. Besonders gut klappt es mit dem Nachbarn in der Rosensiedlung, in der Paul-Fahlisch-Straße sowie im Quartier Im Stadtpark. "Wir möchten uns bei den Mietern bedanken, dass sie sich für die Befragung Zeit genommen haben und natürlich für die zahlreichen Hinweise“, betont Gabriela Jurk, Leiterin Bewirtschaftungund Marketing bei der WIS. Aus den Rückmeldungen leiten die Verantwortlichen Verbesserungspotenziale ab – was gleichzeitig das Ziel der Umfrage war. „Daran werden wir stetig arbeiten.“

In den nächsten Ausgaben ihres Mietermagazins DER SPREEWÄLDER widme sich die WIS einzelnen Themen-Schwerpunkten aus der Umfrage. „Ein Beispiel sind die Außenanlagen in unseren Wohngebieten. Hier gab es in der Vergangenheit Probleme, an denen wir aktiv gearbeitet haben. 72 Prozent halten die Grünanlagen um unsere Wohnhäuser derzeit für angemessen bis sehr gepflegt. Es ist also noch Luft nach oben“, weiß Gabriela Jurk.

Anmerkungen gab es unter anderem zum Thema Müllplätze. „Viele Mieter trennen den Müll vorbildlich, einige werfen ihren Unrat scheinbar einfach neben die Behälter. Unsere Hausmeister sind täglich mit dem Sauberhalten der Müllplätze beschäftigt“, offenbart Gabriela Jurk. „Es würde uns freuen, wenn das ordentliche Hinterlassen des eigenen Abfalls in die dafür vorgesehenen Tonnen wieder zum Selbstverständnis wird.“ Von den Mietern angesprochen wurde auch der Wunsch nach gegenseitiger Rücksichtnahme zwischen Alt und Jung. Von den Hundebesitzern fordere man zudem mehr Sensibilität ihre Vierbeiner nicht auf die Rasenflächen koten zu lassen, beziehungsweise die Häufchen ordnungsgemäß zu entfernen. Letztere seien einen Graus für spielende Kinder und deren Eltern. „Angesprochen sollten sich natürlich nur diejenigen fühlen, die die Angelegenheit bislang noch nicht so ernst genommen haben. Ich sehe viele Leute mit ihren Hunden, die da sehr vorbildlich sind“, berichtet Michael Jakobs.

„Wir bitten unsere Mieter um Verständnis, dass wir nicht sofort alle genannten Anliegen, abarbeiten können,“ so der WIS-Chef. Kleinere Sachen konnte der Wohnungsanbieter bereits umsetzen, so wurden klemmende Abtreter gereinigt oder Parkplätze von Strauchbewuchs befreit. „Im Quartier An den Linden haben wir einen Grill-Abend ausgerichtet, damit die Mieter mit ihrem, für viele noch neuen, Hausmeister ins Gespräch kommen konnten“, erzählt Michael Jakobs. Dem genannten Gesuch nach Fahrradhäuschen folge eine separate Befragung durch die Mieterbetreuer, um zu erfahren, wie viele Mieter tatsächlich daran interessiert seien.

Rückmeldungen aus der Senioren-Befragung spiegeln sich bereits im aktuellen WIS-Seniorenprogramm wieder. „Die älteren Mieter gaben in der Umfrage an, sich insbesondere für Busfahrten und Radtouren, für Vorträge und Inforunden sowie für Bewegungsangebote und einfache Kaffeeklatsch-Nachmittage zu interessieren“, verrät Michael Jakobs. „Unsere Seniorenbeauftragte Martina Broschinski schafft entsprechende Angebote. Diese sind und werden auch zukünftig in unserer SeniorenPost bekannt gemacht.“ 

Bekannter machen wolle die WIS ihren Kindertreff im SCHWEITZER ECK. Dieser könne nicht nur von den im angrenzenden Wohngebiet lebenden Kindern besucht werden.

Silke Schendel

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