GESOBAU mit "Pflege@Quartier" nominiert für den 12. Deutschen Nachhaltigkeitspreis

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GESOBAU mit "Pflege@Quartier" nominiert für den 12. Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU ist beim diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreis mit dem Wohn- und Versorgungskonzept für ältere und pflegebedürftige Menschen „Pflege@Quartier“ für den Sonderpreis Digitalisierung nominiert worden. Eine unabhängige Jury entscheidet am 10. September 2019 über die Finalisten und Sieger.

Der Sonderpreis Digitalisierung im Rahmen des 12. Deutschen Nachhaltigkeitspreises richtet sich an Unternehmen und Projekte, die die zwei großen weltweiten Trends Nachhaltigkeit und Digitalisierung verbinden. Die Auszeichnung wird dieses Jahr zum ersten Mal verliehen und prämiert Unternehmen und Start-ups, die mit digitalen Produkten, Prozessen oder Dienstleitungen erfolgreich den Nachhaltigkeitsherausforderungen begegnen. Die landeseigene GESOBAU wurde nominiert, da sie Digitalisierung für ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben einsetzt, indem die Lebenssituation Älterer und Pflegebedürftiger zusammen mit den Möglichkeiten der digitalen Transformation hinsichtlich Wohnungslösungen gedacht werden. Moderne Technik und digitale Anwendungen, lautet es in der Kurzbegründung zur Nominierung, sollen dazu beitragen, Mobilität und kognitive Fähigkeiten der Bewohner*innen bzw. GESOBAU-Mieter*innen zu erhalten, damit diese auch bei steigendem Pflegebedarf in der eigenen Wohnung leben können.

Beworben hat sich die GESOBAU mit dem vielfach prämierten Pilotprojekt „Pflege@Quartier“ für neue Wohn- und Versorgungskonzepte im Märkischen Viertel. Alleinstellungsmerkmal des „Pflege@Quartier“-Konzepts ist die Verknüpfung von AAL-Technik („Active Assisted Living“ oder auch „Ambient Assisted Living“) mit der Vernetzung in das bestehende Wohnquartier und der Nutzung der dort vorhandenen Dienstleistungen. Das vom GKV-Spitzenverband geförderte Konzept wurde gemeinsam mit Bewohnern des Märkischen Viertels erarbeitet; ihre Nutzerperspektive sowie die entsprechende individuelle Lösungsanpassung stehen im Fokus des Konzepts.

Christian Wilkens, Vorstandsmitglied der GESOBAU AG: „Wir freuen uns sehr über die Nominierung für den Sonderpreis Digitalisierung. Dass wir in die Endauswahl der insgesamt fünf Nominierten gekommen sind, bestätigt unseren Ansatz, Mieter*innen mithilfe unseres Wohn- und Versorgungskonzeptes `Pflege@Quartier´ auch im Alter beim selbstbestimmten und selbstständigen Wohnen zu unterstützen. Seit 2015 arbeiten wir erfolgreich an unserem Pilotprojekt `Pflege@Quartier´ im Märkischen Viertel, das von den Nutzer*innen mit- und weiterentwickelt wird. Ergänzend zu den individuell und bedarfsgerecht verbauten AAL-Produkten in den Pilotwohnungen, sind auch das Wohnumfeld, die Nachbarschaft, Treffpunkte und Anlaufstellen genauso relevant für die Lebensqualität im Alter. Das Pilotprojekt vereint erstmalig neben den Perspektiven der Wohnungswirtschaft und Telematikbranche auch Quartiersansätze sowie soziale und pflegerische Aspekte.“
Eine unabhängige Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, entscheidet am 10. September über die Finalisten und Sieger. Die GESOBAU wurde bereits 2010 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategie (KMU)“ für den Umbau des Märkischen Viertels zur größten Niedrigenergiesiedlung Deutschlands mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

 

 

Silke Schendel

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