Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen startet Kampagne zum Wohnungsneubau

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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen startet Kampagne zum Wohnungsneubau

Senatorin Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, stellte am 11. Juli 2019 die neue Kampagne „Berlin baut auf Dich“ des Berliner Senats auf einer "Mitbaustelle" vor. An ihrer Seite: Snezana Michaelis, Mitglied des Vorstandes der Gewobag. Als stellvertretende Sprecherin der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vertrat sie vorrangig die Perspektive derjenigen, die für den gemeinwohlorientierten Wohnungsbau in unserer Stadt sorgen. Um für mehr Neubau zu werben, tourt die „Mitbaustelle“ als Diskussionsort in den nächsten anderthalb Jahren durch die Berliner Bezirke und lädt Interessierte, Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Institutionen zur Debatte darüber ein. 

Die Informationskampagne der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen soll die öffentliche Debatte stärken und auf Fragen eingehen wie: Welche Formen der Beteiligung am Weiterbau der Stadt gibt es für die der Berlinerinnen und Berliner? Wie können leistbare Mieten im Bestand und im Neubau gesichert, die Berliner Mischung und Vielfalt in den Quartieren erhalten bleiben? Wie kann nachhaltige Stadtentwicklung eine hohe Lebensqualität für kommende Generationen sichern? Dafür tourt die „Mitbaustelle“ als Wanderausstellung und Diskussionsort in den nächsten anderthalb Jahren durch die Berliner Bezirke und lädt Interessierte, Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Institutionen zur Debatte darüber ein, wie Wohnungsbau gestaltet werden kann, damit er einen möglichst hohen Nutzen für die Allgemeinheit schafft.

Auf der Mitbaustelle: Senatorin Katrin Lompscher, Katrin Dietl (Pressesprecherin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) und Snezana Michaelis (Mitglied des Vorstandes der Gewobag), Foto: BBU

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „In den vergangenen Jahren haben die Berlinerinnen und Berliner immer wieder die Erfahrung gemacht, dass zwar viel gebaut wurde, sie davon aber kaum profitieren konnten. Meist, weil die entstehenden Wohnungen zu Preisen angeboten wurden, die sich Durchschnittsverdienerinnen nicht leisten können. Mittlerweile hat sich dies durch die verstärkten Neubauaktivitäten der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, den Einsatz weiterer gemeinwohlorientierter Bauherren sowie die konsequente Anwendung des Berliner Modells der Kooperativen Baulandentwicklung geändert. Mit der heute gestarteten Informationskampagne wollen wir über diese Aktivitäten informieren und die Bürgerinnen und Bürger zum Dialog einladen. Die Mitbaustelle soll Lust auf Mitgestaltung machen und gleichzeitig unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten aufzeigen. „Berlin baut auf Dich“ ist ein Appell an alle Akteure, sich aktiv und zum Wohle aller am Weiterbau unserer Stadt zu beteiligen.“

Snezana Michaelis, Mitglied des Vorstandes der Gewobag und stellvertretende Sprecherin der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften: „Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften haben derzeit in 390 Projekten nahezu 50.000 Wohnungen in Planung. Wir ergänzen bestehende Siedlungen und errichten neue Quartiere mit leistbaren Mieten für breite Schichten der Bevölkerung. Die Durchmischung der Quartiere ist für uns ein hohes Gut. Wir übernehmen auch die Aufgabe, die soziale und ergänzende Infrastruktur (u.a. Nahversorgung, Mobilität, Kitas) mitzudenken. Ein erheblicher Teil unserer Vorhaben entsteht in Partnerschaft mit Privaten Bauträgern und Entwicklern im Rahmen des Berliner Modells. Die Bewohnerinnen und Bewohner können uns wichtige Informationen geben. Daher setzen wir seit einigen Jahren verstärkt auf begleitende Bürgerbeteiligung bei Bauprojekten. Das gemeinsame Verständnis muss aber sein, dass wir uns bei diesen Prozessen um das „Wie“ Gedanken machen und nicht das „Ob“ in Frage stellen. Denn dass eine wachsende Stadt, um für alle leistbar zu bleiben, diesem Wachstum nur durch Bereitstellung eines größeren Angebots gerecht werden kann, wissen wir alle.“

 

Dr. David Eberhart

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