Berliner Heizungsaustauschprogramm für Ölheizungen startet

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Berliner Heizungsaustauschprogramm für Ölheizungen startet

Auf der Sitzung am 4. Juni 2019 hat der Berliner Senat die Beauftragung der Investitionsbank Berlin (IBB) zur Umsetzung des Berliner Heizungsaustauschprogramms für Ölheizungen beschlossen. Für die Förderung stellt der Senat im Doppelhaushalt 2020/201 bis zu sechs Millionen Euro zur Verfügung. Mit Hilfe des Programmes sollen perspektivisch 30.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Das Heizungsaustauschprogramm steht noch unter dem Vorbehalt einer Freigabe durch den Landesrechnungshof bezüglich der technischen Abwicklung.

Der Berliner Senat hat auf seiner Sitzung am 4. Juni 2019 ein Heizungsaustauschprogramm für Ölheizungen beschlossen. Die Investitionsbank Berlin (IBB) wurde beauftragt, das Programm umzusetzen und den Tausch von Ölheizungen bis zum Jahr 2021 zu fördern. Insgesamt ist für das Heizungsaustauschprogramm im Doppelhaushalt 2020/2021 eine Fördersumme von sechs Millionen Euro vorgesehen. Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden können künftig bei der IBB Zuschüsse für den Austausch ihrer alten Heizung gegen eine energieeffiziente und CO2-einsparende Alternative beantragen. Gefördert wird der Ersatz von Ölheizungen durch umwelt- und klimafreundliche Technik möglichst mit regenerativen Energien, wie etwa durch Wärmepumpen, Holzpelletkessel oder Solarthermie. Derzeit steht das Programm noch unter Vorbehalt und muss noch bezüglich der technischen Abwicklung durch den Landesrechnungshof freigegeben werden.

Die federführende Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz will mit diesem Programm den Austausch von mindestens 1.200 Ölheizungen auf erneuerbare Energieträger unterstützen. Durch den Austausch soll eine Einsparung von insgesamt rund 30.000 Tonnen CO2-Emissionen erreicht werden. Derzeit gibt es in Berlin noch rund 66.000 Ölheizungen im Wohnungsbereich, die für 1,2 Millionen Tonnen CO2 oder rund 6 Prozent der gesamten Berliner CO2-Emissionen (Stand 2016) verantwortlich sind.

Für Rückfragen steht den BBU-Mitgliedsunternehmen im Fachbereich Technik Herr Lars Grothe (030/89781150 oder lars.grothe@bbu.de) zur Verfügung.
 

 

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