GeWoSüd: Norbert Reinelt seit 25 Jahren in Vorstandsverantwortung

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GeWoSüd: Norbert Reinelt seit 25 Jahren in Vorstandsverantwortung

Seit einem Vierteljahrhundert in Vorstandsverantwortung hat der Architekt Norbert Reinelt die GeWoSüd  geprägt. Dazu erklärte GeWoSüd-Aufsichtsratsvorsitzender Markus Hofmann zum Jubiläum des Vorstandssprechers: Es sei zuallererst sein Verdienst, dass „neben dem Erhalt und der Pflege die Weiterentwicklung der historischen Bausubstanz auch die energetische Verbesserung nahezu aller Wohnanlagen gelungen” sei. Sein Dienstjubiläum fällt in das 100. Jubiläumsjahr der GeWoSüd. 

Nach knapp zweijähriger Tätigkeit als Leiter der Abteilung Technik war Reinelt zum 1. Mai 1994 vom Aufsichtsrat zum Vorstand der GeWoSüd bestellt worden. Ab diesem Zeitpunkt hat er maßgeblich die Geschicke der GeWoSüd mitbestimmt.
So wurden unter Reinelts Leitung die nach der Wende an die GeWoSüd rückübertragenen, stark vernachlässigten großen Wohnanlagen in Weißensee und Treptow umfassend modernisiert und teilweise aufgestockt. „Ohne Reinelts Geduld und Überzeugungskraft wäre die Zusammenführung der Bestände in Ost und West und insbesondere die damit verbundenen großen Investitionen nicht umsetzbar gewesen”, erinnert der Aufsichtsratsvorsitzende. Norbert Reinelt, der seit 2001 Vorsitzender des Vorstands ist, hat in den Folgejahren seine gesamte Kraft darin gelegt, die Wohnanlagen an allen zwölf Standorten der GeWoSüd nicht nur auf zeitgemäße Wohnstandards zu bringen, sondern im Bestand durch Aufstockungen und Erweiterungen zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.

Am eindrücklichsten ist Reinelt dies im denkmalgeschützten Schöneberger Lindenhof gelungen, dem größten Standort der Genossenschaft. Die im Krieg zu einem großen Teil zerstörte Gartenstadt von Martin Wagner aus den Jahren 1918/20, war seit Mitte der 50er Jahren durch Zeilenbauten und Hochhäuser der renommierten Architekten Müller und Sobotka wieder aufgebaut worden. Mit der Erweiterung der modernen Verwaltungszentrale begann ab 2005 die Modernisierung und Aufstockung der verbliebenen denkmalgeschützten Mehrfamilienhäuser. Rekonstruiert wird zurzeit ein zerstörtes Torhaus und die Gartenstadt erhält teilweise ihre ursprünglichen Nutzergärten zurück.

„Gute, bewohnbare Architektur und nachhaltiges, energieeffizientes Bauen“, das ist die Handschrift von Norbert Reinelt. Die GeWoSüd wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. „Daneben steht Norbert Reinelt für seine Überzeugung, dass genossenschaftliches Wohnen kommunikativ und sozial gestaltet werden muss.“ Sein Motto ist: Die Menschen, die in der GeWoSüd wohnen und arbeiten, sind das Salz in der Suppe genossenschaftlichen Lebens. Sie zu informieren, zu beteiligen, mit ihnen zu lachen und zu feiern, das schafft Vertrauen und Solidarität mit und in der Genossenschaft und sorgt dafür, dass die GeWoSüd ist was sie ist „Oase in der Großstadt – traditionell modern,” würdigt Markus Hofmann den Vorstand Norbert Reinelt, dessen Jubiläum in das 100. Jubiläumsjahr der GeWoSüd fällt.

Norbert Reinelt (links)Aufsichtsratsvorsitzender Markus Hofmann (rechts), Fotograf: Roland Horn

 

Silke Schendel

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