KWG und Stadt Senftenberg unterstützen die Tafel

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KWG und Stadt Senftenberg unterstützen die Tafel

Der Arbeitslosenverband Deutschland, Landesverband Brandenburg e. V. betreibt seit 2010 die Tafel in der Stadt Senftenberg. Die Tafel versorgt Bedürftige in Senftenberg und durch mobile Tafelausgaben in Ortrand, Ruhland, Klettwitz und Schwarzheide mit Lebensmittelspenden. Im Jahr 2018 versorgte die Tafel Senftenberg monatlich durchschnittlich 450 Personen darunter durchschnittlich 160 Kinder unter 14 Jahren sowie durchschnittlich 55 Rentner.

Die Tafeln sammeln täglich "überschüssige" aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel und geben diese an Bedürftige weiter. Die Spenden werden täglich mit zwei Kühlfahrzeugen direkt von den Spendern abgeholt, in der Tafel in Senftenberg sortiert und dann für die jeweiligen Ausgabenstellen vorbereitet. Die Tafel benötigt inner-halb ihrer täglichen Tourenplanung beide Kühlfahrzeuge, um die Lebensmittelspenden abzuholen. Der Warentransport unterliegt den gesetzlichen Hygienevorschriften zum Transport von Lebensmitteln. Die Kühlkette darf auf dem Transportweg nicht unterbrochen werden.

Ein Fahrzeug konnte vor zwei Jahren nach einer Leasingzeit mit Hilfe von Spenden abgelöst werden. Für das zweite Fahrzeug werden noch monatlich Leasingraten gezahlt. Es ist geplant auch dieses Fahrzeug nach der Leasingzeit abzulösen, um Kosten zu sparen.

Diesen Wunsch der Tafel haben im April 2019 die Stadt Senftenberg und die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) aufgegriffen. Bei einem Besuch übergaben Bürgermeister Andreas Fredrich und KWG Geschäftsführer Roland Osiander eine Unterstützung in einer Höhe von 5.000 Euro.

Carola Lademann, Bereichsleiterin des Arbeitslosenverbandes freut sich über die Hilfe und sagt dazu: „Die Tafel Senftenberg ist von den Räumlichkeiten her eine kleinere Lebensmitteltafel, aber alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten dort täglich eine soziale Hilfe für Menschen, die auf diese Hilfe angewiesen sind. Unser Angebot wird regional auch von Rentnerinnen und Rentnern genutzt, welche auf diese soziale Unterstützung mit Lebensmittelspenden angewiesen sind, weil viele jeden Euro ihrer geringen Altersrente zweimal umdrehen müssen.“

Foto KWG: von links Andreas Fredrich, Bürgermeister Stadt Senftenberg; Roland Osiander, KWG Geschäftsführer; Carola Lademann, Bereichsleiterin  Arbeitslosenverband; Katrin Frank und Reinhard Freitag, leitende Mitarbeiter in der Tafel Senftenberg

Silke Schendel

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