Gewobag und BVG eröffnen ersten Mobilitätshub Berlins

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Gewobag und BVG eröffnen ersten Mobilitätshub Berlins

In Berlin-Kreuzberg haben am 12. April 2019 Gewobag und BVG gemeinsam den ersten Berliner Mobilitätshub eröffnet. Diese „Jelbi-Station“ am U-Bahnof Prinzenstraße bildet den Umsteigepunkt vom ÖPNV auf geteilte Mobilitätsangebote. Hier werden Carsharing, Bikesharing, Roller-Sharing, Ridesharing, Busse und Bahnen gebündelt. Darüber hinaus stehen Ladesäulen für elektrisches Carsharing bereit. Eine anbieteroffene Paketstation wird als zusätzlicher Service zeitnah das Angebot ergänzen.

Die Partner des Projekts bieten leicht zugängliche und komfortable Alternativen in Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr mit Bussen und Bahnen. Direkt am U-Bahnhof kann man sich an der Jelbi-Station künftig auch das Fahrrad für die Kieztour, den Roller für den Ausflug und das Auto zum Einkaufen mieten. Wer bereits mit einem geteilten Fahrzeug unterwegs ist, findet am U-Bahnhof künftig bequem einen Parkplatz für sein Verkehrsmittel.
Alle Sharing-Angebote können künftig über die neue App „Jelbi“ gebucht werden. Voraussichtlich ab Sommer 2019 wird diese App an den Start gehen. Bis dahin können die Fahrzeuge aber schon mit den jeweiligen Apps der Jelbi-Partner genutzt werden.
Möglich wird dieses Konzept durch die Kooperation von BVG und Gewobag. Das städtische Wohnungsunternehmen stellt die Flächen bereit und errichtet darauf die Mobilitätshubs. Die BVG lässt die App programmieren und hat das Partnernetzwerk der Mobilitätsdienstleister geschmiedet, u.a. mit Miles, Oply, Flinkster, Mobileeee, Emmy und Nextbike. Nur diese dürfen auch die Stellplätze auf dem Mobilitätshub nutzen. Nach und nach werden weitere Partner sowohl für Hubs als auch für Fahrzeuge dem Netzwerk beitreten.
Der Standort am U-Bahnhof Prinzenstraße ist der erste, den die Gewobag auf ihren Grundstücken errichtet hat. Weitere werden im Sommer 2019 folgen, beispielsweise in der Landsberger Allee oder am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz. Ihren Mieter*innen möchte die Gewobag damit einen besonderen Mobilitätsservice direkt vor der eigenen Haustür bieten und ihre Quartiere damit noch attraktiver gestalten. Zudem sieht das kommunale Unternehmen darin einen Beitrag zur flächeneffizienten und nachhaltigen Stadtentwicklung und sammelt Erfahrungen in der Verbindung von Wohnen und Mobilität, die später auch an anderen Standorten genutzt werden können.

Dr. Henrik Haenecke (BVG Vorstand), Snezana Michaelis (Gewobag-Vorstandsmitglied) und Ingmar Streese (Staatssekretär für Verkehr), Copyright: City-Press 

Silke Schendel

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