WBM: Städtebaulicher Entwurf für Quartier Rathenower Straße ausgewählt

  • Aus den Mitgliedsunternehmen

WBM: Städtebaulicher Entwurf für Quartier Rathenower Straße ausgewählt

Das Quartier an der Rathenower Straße 16 in Berlin-Moabit wird zu einem Standort für Soziales und Kultur, Leben und Wohnen entwickelt. Zu den bestehenden Nutzungen unter anderem durch Schule, Kita, Kiezküche, Moschee und soziale Träger baut die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) rund 80 bezahlbare Wohnungen sowie besondere Wohnformen für spezielle Zielgruppen. Noch vor dem Sommer soll das Bebauungsplanverfahren beginnen.

Der städtebauliche Entwurf für die Entwicklung des teilweise leer stehenden Quartiers an der Rathenower Straße 16 steht fest. Eine Jury aus Bezirksamt Mitte, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der GSE Gesellschaft für Stadtentwicklung, der WBM und Anwohnerinnen und Anwohnern hat sich nach einem beschränkten städtebaulichen Entwurfsverfahren für das Konzept des Büros DAHM Architekten und Ingenieure entschieden.
Das Konzept sieht den Neubau eines u-förmigen Wohnblocks vor, der sich zum Park hin öffnet. Vor dem achtgeschossigen Bestandsbau ist ein öffentlicher Stadtplatz vorgesehen, der einen Zugang zum dahinter liegenden Fritz-Schloß-Park bietet. Die angrenzenden dreigeschossigen Flachbauten sollen abgerissen werden, das Hochhaus bleibt erhalten.
Das Grundstück befindet sich aktuell im Besitz des Landes Berlin, vertreten durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH und soll demnächst an die WBM zur Neubebauung übertragen werden. Ein im SIWA-Programm des Landes Berlin prämiertes Entwicklungskonzept der GSE sieht die Revitalisierung des bestehenden Hochhauses vor, dazu eine ergänzende Neubebauung für besondere Wohnformen, soziokulturelle Nutzungen durch Träger für Jugend-  und Sozialhilfe sowie preiswerte Arbeitsräume für Musiker und bildende Künstler vor. Die WBM plant an der Rathenower Straße 16 die Errichtung von rund 80 bezahlbaren konventionellen Wohnungen sowie besondere Wohnformen für unterschiedliche Ziel- und Bedarfsgruppen. Im Erdgeschoss sollen Flächen für gemeinschaftliche und soziokulturelle Nutzungen sowie für Beratungs- und Bürozwecke von Trägern der Jugend- und Sozialhilfe entstehen. Der ausgewählte städtebauliche Entwurf wird nun weiter bearbeitet. Auf dieser Grundlage wird der Bezirk dann voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres mit der Aufstellung eines neuen Bebauungsplans beginnen. Die Neubauten könnten nach aktueller Terminplanung voraussichtlich im Jahr 2023 bezogen werden.  

Bildrechte: Modell (C) DAHM Architekten+ Ingenieure, Foto: WBM

Silke Schendel

T +49 (30) 89781 - 123
F +49 (30) 89781 - 4123

BBU-Mitgliedsunternehmen