Bilanz der Brandenburger Städtebauförderung 2018

  • Stadtentwicklung

Bilanz der Brandenburger Städtebauförderung 2018

Der Bund und das Land Brandenburg haben im Jahr 2018 insgesamt 101 Millionen Euro an Städtebaufördermittel eingesetzt. Das sind etwa 8 Millionen Euro mehr als 2017. Ermöglicht wurde dies durch die Erhöhung der Bundes- und Landesmittel. Mit dem Geld wurden beispielsweise historische Gebäude modernisiert, Kitas und Schulen saniert, Wohnungen zurückgebaut und gleichzeitig Außenanlagen in den Quartieren aufgewertet.

„Mit dem Geld aus den Programmen der Stadtentwicklung unterstützen wir die brandenburgischen Städte bei ihrer Entwicklung. Unser Leitbild dabei ist „Die Stadt für Alle“. Wir wollen bezahlbares Wohnen, attraktive Innenstädte und ein gutes soziales Miteinander unter einen Hut bringen. Deshalb sichern wir unser baukulturelles Erbe, deshalb unterstützen wir Vorhaben, die gute Kinderbetreuung und gutes Lernen ermöglichen. Eine starke Stadt ist aber auch ein Gewinn für die Dörfer im Umland. Von Einzelhandel,  Bildungs-, Gesundheits- und sozialen Angeboten profitiert die ganze Region“, sagte Bauministerin Kathrin Schneider.

In Bernau bei Berlin kann der Neubau der Kita Pankewichtel starten, in Luckenwalde steht die Erweiterung der Kita Sunshine an und in Beelitz ist mit der Sanierung von zwei historischen Gebäuden begonnen worden. Unter anderem gefördert wird auch ein Stadteilmanagement in Cottbus-Schmellwitz. 

Grundlage für die Städtebauförderung sind die fünf bewährten Programme „Soziale Stadt“, „Stadtumbau“, „Städtebaulicher Denkmalschutz“, „Aktive Stadt-und Ortsteilzentren“ sowie „Kleinere Städte und Gemeinden“. 2017 wurden die Programme „Soziale Integration im Quartier“ und „Zukunft Stadtgrün“ aufgelegt. Die Fördermittel werden durch kommunale Eigenanteile ergänzt.

Mehr Beispiele für Projekte, die mit Mitteln aus der Städtebauförderung 2018 unterstützt wurden, finden Sie im Anhang.

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